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Hier gibt es Berichte über verfolgte christliche Flüchtlinge aus den Medien.

Am kommenden Sonntag feiern Christen weltweit das Pfingstfest. Für weniger Bibelfeste sei erklärt, es ist eines der wichtigsten Hochfeste des Christentums, man feiert zum Abschluss der Osterzeit das Kommen des Heiligen Geistes. In Deutschland ist uns das mit dem Pfingstmontag sogar noch einen zusätzlichen Feiertag wert, damit das Fest ausführlich begangen werden kann. Überall in Deutschland, von allen Christen. Oder zumindest von denen, die sich das trauen. Angesichts der aktuellen Nachrichten, dass es in deutschen Flüchtlingsheimen ständig und überall zu Übergriffen und Einschüchterungen von Christen durch andere Flüchtlinge kommt, muss offensichtlich einmal daran erinnert werden, was bei manchen in Vergessenheit gerät: Auch das Christentum gehört zu Deutschland. Es stellt sich die Frage, wie wir eigentlich sicher stellen, dass auch geflüchtete Christen, die bei uns Schutz suchen vor Verfolgung durch die Herren IS-Muslimen, das christliche Fest in unserem eigenen Land in Ruhe und ohne Angst begehen können.

Den ganzen Artikel auf Wirtschaftswunder.at.

Mittwoch, 11 Mai 2016 09:08

Die Tagespost: Mehr als „Einzelfälle“

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Berlin (DT) Gewalt gegenüber christlichen Flüchtlingen wird in der Öffentlichkeit und von den politisch Verantwortlichen noch immer verharmlost – so das Fazit einer Pressekonferenz mehrerer Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen am Montag in Berlin. AVC („Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“), IGFM („Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“), „Kirche in Not“, Open Doors sowie der ZOCD („Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland“) haben sich daher zusammengeschlossen, um auf steigende Diskriminierung und Übergriffe aufmerksam zu machen und Schutz nicht nur für christliche Flüchtlinge, sondern auch für andere religiöse Minderheiten, wie etwa Jesiden, einzufordern.

Den ganzen Artikel auf der Tagespost.

Laut einer Studie sind tausende christliche Flüchtlinge in Deutschland muslimischer Gewalt ausgesetzt: Körperverletzungen, Vergewaltigungen, Todesdrohungen. In den Asylheimen herrsche eine Klima der Angst und Panik.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der evangelische Berliner Pfarrer Gottfried Martens Alarm geschlagen. Denn in den Berliner Asylheimen wurden Christen massiv von muslimischen Migranten und von muslimischen Sicherheitsleuten geschlagen, getreten, mit Messern verletzt und sogar mit dem Tod bedroht. Pfarrer Gottfried Martens sagte damals:

„Christen müssen sich in den Heimen verstecken. Diese Menschen sind wegen ihres Glaubens geflohen. Hier sind sie aber genauso gefährdet. Wir haben in den deutschen Unterkünften iranische Verhältnisse.“

 

Den ganzen Artikel auf Berlinjournal.

Dienstag, 10 Mai 2016 22:17

Bericht von Open Doors

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Open Doors hat hier den gesamten Bericht der Studie zu verfolgten Christen in Deutschland veröffentlicht.

Gemeinsam mit den Organisationen "Kirche in Not", der "Aktion für verfolgte Christen und Notleidende", der "Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte" (IGFM) und dem "Zentralrat Orientalische Christen in Deutschland" legte "Open Doors" eine eigene Erhebung vor. Dafür hat das Hilfswerk über eigene Netzwerke und Ehrenamtliche betroffene Christen befragt. 231 christliche Flüchtlinge meldeten sich zurück und beklagten Drangsalierung und Gewalt. Am häufigsten, in 42 Prozent der Fälle, wurde über Beleidigung geklagt. 37 Prozent wurden nach eigener Aussage Opfer von Körperverletzung, 32 Prozent hätten Todesdrohungen erhalten.

Die überwiegende Mehrheit (86 Prozent) der Befragten waren Konvertiten, die oftmals im Heimatland wegen des Übertritts zum christlichen Glauben angefeindet wurden. Die allermeisten Flüchtlinge (88 Prozent) erlebten der Befragung zufolge Angriffe von meist muslimischen Mitbewohnern in den Unterkünften. Knapp die Hälfte gab an, Verfolgung durch Mitarbeiter des Wachschutzes erlebt zu haben.

Den ganzen Artikel bei jesus.de.

Dienstag, 10 Mai 2016 20:12

NWZ: Christen in Angst

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Berlin Deutschland, das ist für Fadi S. (25) ein Ort, der Sicherheit verheißt. Als sich der Syrer aus der vom Krieg gezeichneten Stadt Homs im Sommer 2015 auf den Weg nach Deutschland macht, ahnt er nicht, dass er auch in „Almania“ von Menschen bedrängt werden könnte, die ihn wegen seines christlichen Glaubens ablehnen. Die ersten Konflikte tauchen auf, als der ehemalige Zahnmedizin-Student mit 14 anderen Männern in einem Zelt untergebracht wird. Drei von ihnen sind Christen, die anderen sunnitische Muslime.

Später in der Erstaufnahmeeinrichtung hätten ihn erneut muslimische Mitbewohner drangsaliert, erzählt er. Sie hätten die gleichen islamischen Gesänge angehört wie er sie in den Jahren zuvor von islamistischen Kämpfern in Syrien gehört habe. Fadi S. sagt, da habe er Angst bekommen. Heute lebt der junge Mann in einer norddeutschen Großstadt. Ein Deutscher hat ihn vorübergehend in seiner Wohnung aufgenommen. Um den Hals trägt Fadi S. ein Lederband mit einem silbernen Kreuz, auf dem Kopf eine Baseballkappe. Sein Blick wandert hinter dicken Brillengläsern nervös hin und her.

Den ganzen Artikel auf NZWonline lesen.

Dienstag, 10 Mai 2016 20:03

FAZ: Schaut endlich auf die Christen!

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Sie haben Angst, sie werden drangsaliert, bestohlen und misshandelt: Tausende orientalische Christen, die glaubten, als sie Deutschland erreichten, sie wären im ersehnten „sicheren Hafen“ gelandet, erlebten und erleben in Flüchtlingsheimen und -lagern Furchtbares. Es hat nicht an Berichten darüber gefehlt, an Warnungen und Bitten, diese Ungeheuerlichkeiten zu unterbinden. Nur ist wenig geschehen. Es gibt christliche Gemeinden, die helfen, aber es sind zu wenige. Es gibt Pfarrer wie Gottfried Martens aus Berlin-Steglitz, die eigentlich unüberhörbar seit langem verlangen, diese „Integrationsexperimente“ mit geflüchteten Christen zu beenden, sie nicht mehr in Heimen unterzubringen, wo sie in der Minderheit sind.

Das ganze Kommentar auf FAZ lesen.

Flüchtlinge in Deutschland nach Religionen getrennt unterzubringen, ist nach Ansicht von Fachpolitikern keine Lösung für religiös motivierte Übergriffe. Stattdessen sei der Rechtsstaat noch stärker gefordert.

Mehrere Menschenrechts- und Hilfsorganisationen haben am Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz auf die Lage von Christen in deutschen Flüchtlingsheimen hingewiesen. Demnach gibt es zahlreiche Übergriffe und Fälle von Diskriminierung gegenüber Christen und anderen Minderheiten von Seiten muslimischer Flüchtlinge. Die Organisationen apellierten an Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich „dieser unerträglichen Situation von schweren Menschenrechtsverletzungen in Deutschland endlich zu widmen“.

Den ganzen Artikel bei PRO lesen.

 

Open Doors kümmert sich normalerweise um verfolgte Christen in Ländern, in denen Christen eine Minderheit sind. Jetzt hat sich die Organisation der Christen angenommen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Viele von ihnen fühlen sich nicht sicher.

In deutschen Flüchtlingsunterkünften wird nach Ansicht christlicher Helfer nicht genug auf den Schutz von Angehörigen religiöser Minderheiten geachtet.

In einer Studie zur „Christenverfolgung in Deutschland“, die das Hilfswerk Open Doors Deutschland am Montag in Berlin vorgelegt hat, heißt es, mehr als 80 Prozent der christlichen Flüchtlinge seien in den Erstaufnahmeeinrichtungen Schikanen durch muslimische Flüchtlinge ausgesetzt. Besonders stark betroffen seien iranische und afghanische Konvertiten, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind. Markus Rode von "Open Doors" sprach von einem Klima der "Angst und Panik".

Den ganze Artikel auf Focus.de.

Dienstag, 10 Mai 2016 07:58

BILD: „Es herrscht ein Klima von Angst und Panik“

geschrieben von

Deutsche Hilfsorganisationen schlagen jetzt Alarm: „Es herrscht ein Klima von Angst und Panik“, sagte Markus Rode, Chef von „Open Doors“, einer Organisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt.

Eine gemeinsame Umfrage mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und dem Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) brachte erschreckende Zahlen zutage. Allein innerhalb von zwei Monaten wurden 231 Übergriffe auf Christen, Jesiden und andere Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften dokumentiert.

88 Prozent der Befragten gaben an, von muslimischen Flüchtlingen drangsaliert zu werden. Die Hälfte der Befragten hat schlechte Erfahrungen mit muslimischen Wachschützern gemacht. 42 Prozent sagten: Beleidigungen seien „normal“.

Den ganze Artikel auf BILD.

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