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Hier gibt es Berichte über verfolgte christliche Flüchtlinge aus den Medien.

Berlin (ots) - Zu den angeblichen "Enthüllungen" der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) in ihrer Ausgabe vom 22.5.2016 hat Open Doors in seiner Presseerklärung (https://www.opendoors.de/stellungsnahme_faz) dankenswerterweise einiges schon klargestellt. Hier noch ein paar weitere Anmerkungen:

Dienstag, 24 Mai 2016 13:23

Pro: Open Doors weist Kritik zurück

geschrieben von

Das Hilfswerk „Open Doors“ hat Kritik an seiner Erhebung zur Diskriminierung von Christen in Flüchtlingsheimen zurückgewiesen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung habe eine ihrer Behauptungen mittlerweile von ihrer Webseite gelöscht.

Das überkonfessionelle Hilfswerk „Open Doors“ hat die Kritik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS), bei seiner Erhebung über die Diskriminierung von Christen durch Muslime in Flüchtlingsheimen übertrieben zu haben, zurückgewiesen. In einer Erklärung ging die Organisation am Montag auf die einzelnen Vorwürfe ein.

Dienstag, 24 Mai 2016 13:15

Welt: Gehet hin und lehret alle Völker

geschrieben von

Wer sich als Flüchtling christlich taufen lässt, hat bessere Aussichten auf Asyl. Oft aber ist das nicht der Grund, warum viele Muslime konvertieren.

Hier ist eine Zusammenstellung der letzten Videos über Christeverfolgung.

  • Tausende Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften werden von Muslimen, manchmal sogar von den Sicherheitskräften verfolgt, gemäss einem neuen Bericht der NGO Open Doors.
  • "Ein grosses Hindernis für die Umfrage war, dass viele Opfer Angst davor hatten, mitzumachen. ... Sie sorgten sich nicht nur um mögliche Folgen für sie persönlich und für ihre Familien in Deutschland, sondern auch um ihre Verwandten, die noch in den Herkunftsländern leben." — Open Doors Bericht.
  • "Ich kam nach Deutschland, nachdem ich aus meinem eigenen Land geflohen war, in der Hoffnung, dass mein Leben sicherer wäre im Angesicht wachsender Gefahr. Doch in Deutschland bin ich noch mehr bedroht worden." — Christlicher Flüchtling in Deutschland.
  • "Trotz vermehrter Berichte über dieses Problem durch die Medien, durch gemeinnützige Organisationen, Menschenrechtsorganisationen, Kirchenführer und christlichen Organisationen haben die deutschen Behörden und Politik kaum je eine Untersuchung ins Leben gerufen. Stattdessen glauben wir, dass Vorfälle absichtlich heruntergespielt und sogar vertuscht werden. ... Selbst in Polizeistationen werden religiös motivierte Angriffe auf christliche Flüchtlinge nicht als solche dokumentiert." — Open Doors Bericht.

Open Doors hält trotz kritischem F.A.S. Artikel an Ergebnissen der Erhebung fest

[Kelkheim - 23. Mai 2016] Am 9. Mai lud Open Doors gemeinsam mit dem Zentralrat der Orientalischen Christen (ZOCD), der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), der Aktion für verfolgte Christen (AVC), Kirche in Not (Weltweites Hilfswerk Päpstlichen Rechts) sowie Pfarrer Dr. Gottfried Martens von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) Berlin-Steglitz und auch zwei Betroffenen zu einer Pressekonferenz in Berlin ein.

  • Vor wenigen Wochen veröffentlichte die Hilfsorganisation Open Doors eine Studie über Angriffe auf christliche Flüchtlinge
  • Nun gibt es ernste Zweifel an der Aussagekraft der Studie
  • Zwei Drittel der aufgelisteten Opfer anti-christlicher Gewalt sollen aus einer einzigen Flüchtlingsunterkunft stammen

Die Hilfsorganisation Open Doors kümmert sich normalerweise um verfolgte Christen in Ländern, in denen Christen eine Minderheit sind. Doch auch in Deutschland fühlen sich geflüchtete Christen längst nicht immer sicher: Anfang Mai veröffentlichte Open Doors eine Studie mit der Überschrift "Christenverfolgung in Deutschland".

Muslime sollen einer Studie zufolge deutschlandweit in großem Stil christliche Flüchtlinge verfolgt haben. Doch Recherchen der F.A.S. zeigen: An der Aussagekraft dieser Studie sind erhebliche Zweifel angebracht.

Hartmut Steeb

Stuttgart (idea) – Die Deutsche Evangelische Allianz fordert, christliche Flüchtlinge in Unterkünften besser zu schützen. Gegebenenfalls müssten sie getrennt untergebracht werden. Anlass für die Stellungnahme war die Veröffentlichung einer Studie am 9. Mai in Berlin von der christlichen Hilfsorganisation Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main). Für sie wurden 231 Personen in zehn Bundesländern befragt. Daraus geht hervor, dass christliche Flüchtlinge in den Heimen häufig von muslimischen Flüchtlingen und Sicherheitsdienstmitarbeitern angegriffen werden. Eine generell getrennte Unterbringung religiöser Minderheiten als Lösung für das Problem hatten daraufhin mehrere Politiker sowie Kirchenleiter aber abgelehnt.

Wolfgang Baake

Berlin (idea) – Über die Unterbringung religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften ist eine heftige Diskussion entbrannt. Der bisherige Beauftragte der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, Wolfgang Baake (Berlin), hat Kirchenleiter und Politiker scharf kritisiert, weil sie eine generell getrennte Unterbringung von Christen und Muslimen in Flüchtlingsunterkünften ablehnen. Anlass für die Debatte war die Veröffentlichung einer Studie am 9. Mai in Berlin von der christlichen Hilfsorganisation Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main). Für sie wurden 231 Personen in zehn Bundesländern befragt. Daraus geht hervor, dass christliche Flüchtlinge in den Heimen häufig von muslimischen Flüchtlingen und Sicherheitsdienstmitarbeitern angegriffen werden. Gemeinsam mit vier weiteren christlichen Hilfswerken und Menschenrechtsorganisationen hatte Open Doors Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich der unerträglichen Situation zu widmen und das Thema „zur Chefsache“ zu machen.

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