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News

Hier gibt es Berichte über verfolgte christliche Flüchtlinge aus den Medien.

Politiker, Kirchenvertreter und christliche Hilfswerke haben in dieser Woche über die Situation von Christen in Flüchtlingsheimen gesprochen. Eine zentrale Frage war dabei, inwiefern Übergriffe auf Christen und andere Minderheiten religiös motiviert sind.

Christen würden systematisch von Muslimen verfolgt, behauptet die Organisation Open Doors. "Muslime haben viele Fürsprecher, Christen nur wenige", rechtfertigt Helmut Matthies, Leiter der evangelischen Nachrichtenagentur "idea", die Wortwahl.

Fulda (idea) – In einer Flüchtlingsunterkunft in Fulda werden christliche Flüchtlinge massiv diskriminiert. Diese Ansicht vertrat der Pfarrer der Evangelischen Bonhoeffer-Kirchengemeinde, Marvin Lange (Fulda), im Gespräch mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Es ist ein Skandal, was dort läuft.“

Cottbus (idea) – In einem Asylbewerberheim in Halbe (Kreis Dahme-Spreewald) in Brandenburg haben zwei muslimische Männer aus Afghanistan eine Christin aus dem Iran verprügelt.

Am 27. Mai 2016 war Sabatina James zu Gast bei Michael Hirz und sprach mit ihm auf Phoenix über Christenverfolgung in deutschen Asylunterkünften.

Dienstag, 28 Juni 2016 18:12

Idea: In Europa nimmt die Diskriminierung von Christen zu

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Wien (idea) – Die Diskriminierung von Christen aus religiösen und ethischen Gründen hat im vergangenen Jahr in Europa zugenommen. Ein Grund dafür sind die Übergriffe auf christliche Flüchtlinge vor allem durch Muslime in Asylbewerberheimen.

Donnerstag, 23 Juni 2016 16:50

Welt: Unter den Christen geht die Angst um

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Viele Muslime verzichten im Ramadan tagsüber auf Essen und Trinken. Einige fordern das auch von christlichen Migranten. Nicht der einzige Konflikt zwischen den Konfessionen im Flüchtlingsheim.

Donnerstag, 16 Juni 2016 11:09

Idea: Gewalt unter Flüchtlingen: Notrufnummer gefordert

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Frankfurt am Main (idea) – Um Flüchtlinge in deutschen Unterkünften vor Mobbing und Gewalt besser zu schützen, fordert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) die Einrichtung einer staatlichen Notrufnummer. Wie es in einer Mitteilung vom 16. Juni heißt, geraten unter anderem Christen und Jesiden immer wieder unter Druck, wenn sie im Ramadan – er hat am 6. Juni begonnen – nicht fasten. In vielen mehrheitlich islamischen Herkunftsländern der Flüchtlinge gilt diese Vorschrift zwar nur für Muslime, jedoch liegen der IGFM Informationen von Übergriffen auf Angehörige der Minderheiten in diesen Ländern vor, um sie im Ramadan zum Mitfasten zu zwingen: „Offenbar sind diese Rechtsvorstellungen nun auch unter einigen strenggläubigen Muslimen in deutschen Flüchtlingsunterkünften präsent.“ Deswegen müssten zügig Vorkehrungen getroffen werden, um die Opfer schnell in Sicherheit zu bringen, so IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Eine bundesweite Notrufnummer müsse rund um die Uhr in mehreren Sprachen erreichbar sein.

Natalie Bakandi aus Wetzlar in Hessen arbeitet für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und berichtete gestern auf ihrer Facebook-Seite über folgenden Fall, der sich am 11. Juni 2016 im gerade erst für 2,4 Millionen Euro fertiggestellten neuen Flüchtlingsheim im hessischen Seligenstadt in der Einhardstraße zugetragen haben soll:

„Zu Ramadan gestern wurde eine christliche (4-köpfige) Familie von Muslimen – es leben dort 120 Personen in der Unterkunft in Seligenstadt – mit Messerstichen attackiert und schwer verletzt, weil sie nicht nach den Regeln des Ramadan (6. Juni bis 6. Juli 2016 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – Anmerkung der Redaktion) gefastet haben.“

Seligenstadt - Mit Shisha, Bratpfanne und Besenstielen haben sechs Personen am Samstag in der Flüchtlingsunterkunft an der Einhardstraße einen Streit ausgetragen.

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