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Frankfurt am Main (idea) – Um Flüchtlinge in deutschen Unterkünften vor Mobbing und Gewalt besser zu schützen, fordert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) die Einrichtung einer staatlichen Notrufnummer. Wie es in einer Mitteilung vom 16. Juni heißt, geraten unter anderem Christen und Jesiden immer wieder unter Druck, wenn sie im Ramadan – er hat am 6. Juni begonnen – nicht fasten. In vielen mehrheitlich islamischen Herkunftsländern der Flüchtlinge gilt diese Vorschrift zwar nur für Muslime, jedoch liegen der IGFM Informationen von Übergriffen auf Angehörige der Minderheiten in diesen Ländern vor, um sie im Ramadan zum Mitfasten zu zwingen: „Offenbar sind diese Rechtsvorstellungen nun auch unter einigen strenggläubigen Muslimen in deutschen Flüchtlingsunterkünften präsent.“ Deswegen müssten zügig Vorkehrungen getroffen werden, um die Opfer schnell in Sicherheit zu bringen, so IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Eine bundesweite Notrufnummer müsse rund um die Uhr in mehreren Sprachen erreichbar sein.

Natalie Bakandi aus Wetzlar in Hessen arbeitet für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und berichtete gestern auf ihrer Facebook-Seite über folgenden Fall, der sich am 11. Juni 2016 im gerade erst für 2,4 Millionen Euro fertiggestellten neuen Flüchtlingsheim im hessischen Seligenstadt in der Einhardstraße zugetragen haben soll:

„Zu Ramadan gestern wurde eine christliche (4-köpfige) Familie von Muslimen – es leben dort 120 Personen in der Unterkunft in Seligenstadt – mit Messerstichen attackiert und schwer verletzt, weil sie nicht nach den Regeln des Ramadan (6. Juni bis 6. Juli 2016 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – Anmerkung der Redaktion) gefastet haben.“

Seligenstadt - Mit Shisha, Bratpfanne und Besenstielen haben sechs Personen am Samstag in der Flüchtlingsunterkunft an der Einhardstraße einen Streit ausgetragen.

Interview mit dem Leiter des Arbeitskreises Flüchtlinge des ZOCD (Zweiter Teil)

Viele Christen mussten in den letzten Jahren wegen Verfolgung ihr Land verlassen, viele davon aus der Wiege des Christentums. Einigen geht es in Deutschland nicht viel besser: die Bedrohung von Christen durch radikale Muslime wurde leider importiert und breitete sich in einigen Flüchtlingsheimen aus. Michaela Koller fragte beim Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) nach Konsequenzen und Hintergründen dieses Phänomens. Der erste Teil des Interview erschien am Montag.

Immer wieder ist davon die Rede, dass christliche Flüchtlinge, die sich als solche zu erkennen geben, in den deutschen Unterkünften von Muslimen drangsaliert werden.

Anfang Mai traten Menschenrechtsgruppen in Berlin deshalb vor die Presse. Die renommierte Organisation Open Doors erklärte, es handle sich keineswegs nur um Einzelfälle.

„Unkontrollierte islamistische Kräfte erzeugen in manchen Unterkünften ein Gefühl der Angst und Ohnmacht“, schrieb Archimandrit Emmanuel Sfiatkos, der Vorsitzende des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB), an den Regierenden Bürgermeister.

Interview mit dem Leiter des Arbeitskreises Flüchtlinge des ZOCD (Erster Teil).

Viele Christen mussten in den letzten Jahren wegen Verfolgung ihr Land verlassen, viele davon aus der Wiege des Christentums. Einigen geht es in Deutschland nicht viel besser: die Bedrohung von Christen durch radikale Muslime wurde leider importiert und breitete sich in einigen Flüchtlingsheimen aus. Michaela Koller fragte beim Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) nach Konsequenzen und Hintergründen dieses Phänomens.

Berlin (idea) – Die Deutsche Evangelische Allianz und ihre Einstellung zum Islam sind Thema eines Beitrags in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ/30. Mai). Anlass ist die Studie von Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt/Main) über Übergriffe auf christliche Flüchtlinge. Sie behauptet, dass Christen in Heimen häufig von muslimischen Asylbewerbern angegriffen werden.

Auf dem Mittelmeer ist es laut der italienischen Polizei zu einem Gewaltausbruch auf einem Flüchtlingsboot gekommen. Zwölf christliche Flüchtlinge sind demnach ertrunken, weil sie von Muslimen über Bord geworfen wurden.

Der 24-jährige iranische Christ Amir H. hat Deutschland mittlerweile verlassen. Foto: idea/Städter

Hamburg (idea) – Der Prozess um den Angriff auf den 24-jährigen iranischen Christen Amir H. muss neu aufgerollt werden.

Der evangelische Pfarrer bekam am Samstag den Stephanus-Preis von der Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen überreicht.

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