germany
uk
syria
eritrea

Gewalt gegen christliche Flüchtlinge – auch in Rottach-Egern. Nach Recherchen von „report-München“ soll ein selbsternannter Imam in der Traglufthalle etwa 30 Menschen gesteuert haben, die ihm absolut hörig waren. Anfang Juni kam es dann zu einem Gewaltausbruch.

Der Angriff auf einen zum Christentum konvertierten Flüchtling hat am Donnerstag erneut das Hamburger Landgericht beschäftigt. Angeklagt wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ist ein Asylbewerber aus Afghanistan. Mit einem Schlagstock soll er den Flüchtling aus dem Iran schwer verletzt haben.

Flüchtlinge, die sich während des Fastenmonats Ramadan nicht an islamische Traditionen gehalten haben, wurden in deutschen Flüchtlingsheimen teils massiv angegriffen. Das ARD-Magazin Report München hat sich auf Spurensuche begeben.

Berlin (idea) – Als „Dokument kirchlicher Selbstgerechtigkeit“ hat der Berliner Pfarrer Gottfried Martens die Stellungnahme der beiden großen Kirchen zur Situation von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften kritisiert.

Mittwoch, 13 Juli 2016 20:30

Warum helft ihr nur Christen?

Eigentlich helfen wir allen die Hilfe brauchen, das betrifft besonders Christen, Jesiden, Homosexuelle und zum Teil Kurden. Weiterhin sind Kinder und Frauen besonders betroffen. Die Probleme gehen also über die Religion hinaus. Es geht gar nicht darum nur Christen zu helfen.

Aber Christen sind diejenigen deren wir am besten helfen können, weil wir dafür die Strukturen haben. Da wir selber Christen, sehen wir es als eine Chance den Christen zu helfen. Bevor wir unsere Arbeit angefangen haben, erreichten uns, über Beziehungen, die ersten Hilferufe von Christen. Wir haben gemerkt, dass die Christen nicht nur in ihren Heimatländern verfolgt werden, sondern auch in Deutschland drangsaliert wurden. Da haben wir einfach denen begonnen zu helfen, die in Not sind. Die Christen sind oft doppelt Leid tragende, in ihren Herkunftsländern, aber auch hier. Wir haben entscheiden, dass wir am besten Christen helfen können, weil wir auf bestehende Strukturen aufbauen können. Die Jesiden können am besten den Jesiden helfen und so weiter. In den Fällen wo sich andere Gruppen an uns wenden, vermitteln wir sie im besten Fall weiter oder kümmern uns um den Fall so gut wir das können. Wäre es anders herum berechtigt zu fragen, warum die Homosexuellen sind nicht um verfolgte Christen kümmern? Warum wird von den Christen eigentlich erwartet, dass sie sich um alle zu kümmern haben, wenn ihre eigene Gruppe teilweise die größte Gruppe der Leidtragenden ist.

Also Christen sehen wir es aber auch als unsere Aufgabe unseren Glaubensgeschwistern zu helfen. Wir sind leider auch nicht in der Lage allen zu helfen, auch wenn wir das wöllten. Mit der derzeitigen Situation ist das einfach zu viel. Daher vertrauen wir auch auf die Netzwerke andere Gruppierungen.

Die Bibel sagt klar und deutlich, dass es unsere Pflicht ist zuerst den Glaubensgeschwistern zu helfen. Wenn wir dann noch Kapazitäten haben, sind wir aber auch allen verpflichtet zu helfen.

Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Dann können wir uns auch gemeinsam um alle anderen Bedürftigen kümmern. Wenn man selbst verletzt ist, sollte man sich erst selbst versorgen, bevor man anderen helfen kann.

 

 

Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des GlaubensGenossen.
Dienstag, 12 Juli 2016 16:26

BR: Spannungen im Ramadan

Der Link zum Video:

http://br.de/s/2NoAIK8

Quelle: BR, Stefan Meining

Christlich-orientalische und ezidische Organisationen berichten von religiös-motivierten Attacken in Flüchtlingsheimen. Besonders während des Ramadan ist es nach Informationen von report München zu solchen Übergriffen gekommen.

Flüchtlinge, die seit Monaten auf engsten Raum zusammenleben - ohne Toleranz gegenüber Andersgläubigen kann das nicht gut gehen. Doch christliche und ezidische, aber auch muslimische Flüchtlinge klagen über Mobbing und Gewalt von radikalen und fanatischen Muslimen. Und so kam es gerade während des muslimischen Fastenmonats Ramadan in Asylbewerberheimen zu Übergriffen. report München auf Spurensuche.

Die Zweifel an der Zuverlässigkeit von Flüchtlings-Übersetzern wachsen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat dem Politmagazin report München jetzt einen extremen Fall bestätigt.

Dienstag, 13 Oktober 2015 16:03

BR: Getreten, geschlagen, beleidigt

Hier geht es zum Video.

http://br.de/s/1y3sTq0

Quelle: Bayrischer Rundfunk

Newsletter