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Donnerstag, 20 Oktober 2016 16:35

Neue Statistik von Open Doors veröffentlicht

(Berlin) Open Doors hat am 17.10.2016 in einer Pressekonferenz eine neue Statistik zu Übergriffen auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylbewerberheimen veröffentlicht.

Open Doors Cover Image

Donnerstag, 20 Oktober 2016 15:44

Neues auf der Webseite

Auf unserer Webseite hat sich einiges getan.

Webseite

 

Donnerstag, 20 Oktober 2016 15:38

Wo ist euer Sitz?

Wir sind eine dezentrales Netzwerk, das deutschlandweit organisiert ist. Das heißt wir haben Mitarbeiter in verschiedenen Teilen Deutschlands.

Wir haben kein Büro oder eine Geschäftsstelle, da wir ein Netzwerk und kein Verein sind. Alle unsere Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig.

Oft kommt diese Frage, weil Vermieter gerne sicher sein wollen ob die Flüchtlinge auch wirklich Christen sind.

Die meisten Flüchtlinge wenden sich nicht direkt an uns, sondern über Freunde und Mitarbeiter aus den Gemeinden, Betreuern oder Verwandte. Diese sind meißt schon in einer Gemeinde in Deutschland. Wenn sie selber anrufen, sagen sie oft dass sie Christen sind und welcher Konfession sie angehören. Ansonsten haben wir auch einige Merkmale und Erkennungszeichen um herauszubekommen ob jemand Christ ist. Muslime oder andere melden sich oft und fragen von vorn herein ob sie als Nichchristen auch Hilfe bekommen. Das schließen wir nicht aus. Allerdings kommt es auf die Vermieter an ob sie sich auch vorstellen können Nichtchristen aufzunehmen. Manche deuten auch an, dass sie gerne Christen werden wollen es aber nicht sind.

Durch Partnerorganisationen können wir auch in den Heimatländern oder bei Freunden und Verwandten nachprüfen ob sie Christen sind und welcher Gemeinde sie angehören.

Ein gewisses Maß an Intuition und Vorsicht schließen wir nicht aus. Wir können jedoch nie hundertprozent garantieren, dass der oder diejenigen wirklich Christen sind.

Die meisten sind orthodox

Die Flüchtlinge habe alle möglichen Konfessionen. Die meißten Christen, die in ihren Heimatländern schon Christen waren sind eher orthodox. Das bedeutet aramäisch oder chaldäisch. Die Zugehörigkeit zu einer Konfession ist meistens mit der Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe verbunden, wie Aramäer, Chaldäer, Kopten, etc. Es gibt daneben auch noch viele Katholiken oder Maroniten. Außerdem gibt es auch noch viele verschiedene Protestanten. Die Protestanten sind eher evangelikal oder freilkirchlich. Lutheraner hatten wir bisher noch nicht. Je nach Land ist auch die Konfession unterschiedlich. Also Syrer sind eher orthodox. Kopten kommen hauptsächlich aus Ägypten und die Maroniten aus dem Libanon. Außerdem sind auch eine ganze Reihe Palästinenser aus dem Libanon gekommen. Diese Volksgruppen sprechen dann Aramäisch oder Arabisch.

Persische Konvertiten

Perser aus dem Iran sprechen normalerweise Persisch und können kaum Arabisch. Sie sind meist nicht einer speziellen Konfession angehörig. Sie sind über Hausgemeinden, Fernsehen, Radio oder das Internet zum Glauben gekommen. Sie hatten im Iran nicht die Möglichkeit offen ihren Glauben zu bezeugen und Konvertieten wurden unter Todesstrafe verfolgt. Hier in Deutschland suchen Sie sich dann eine Gemeinde und machen einen Taufkurs. Sie gehen oft in die nächste evang.-luth. oder katholische Gemeinde im Ort oder in eine persischsprechende Freilirche, je nachdem wo sie einen Anknüpfungspunkt haben.

Kann ich Flüchtlinge in meine Gemeinde mitnehmen?

Wir haben eine Vereinbarung mit unseren Partnerorganisationen getroffen, dass wir uns um sie kümmern, egal welche Konfession sie haben.  Wir zählen Orthodoxe und Katholiken als vollwertige, gläubige Christen, obwohl unsere Organisation eher evangelisch-evangelikal geprägt ist und wir mit der der Evangelischen Allianz zusammen arbeiten. Wir schätzen unsere Glaubensgeschwister aus anderen Konfessionen sehr wert und stehen zu ihnen. Wir sehen dennoch die theologischen Unterschiede. Aber wir legen sie bewusst zur Seite, damit wir unserern Glaubensgeschwistern in Not helfen können. Unsere Mitarbeiter sind auch aus allen möglichen Konfessionen.

Wir haben allerdings die Vereinbarung getroffen, dass wir die Flüchtlinge nicht dazu auffordern ihre Konfession zu wechseln. Sie dürfen sich an die Gemeinde halten und in die Gemeinde gehen, die sie möchten. Das ist ihre freie Entscheidung. Wohnungsangebote mit der Bedingung, dass die Flüchtlinge in eine bestimmte Gemeinde gehen sollen, lehnen wir ab. Wir bitten diesen Gemeinden sich um Nichtgläubige Mitmenschen zu bemühen und ihre evangelistischen Tätigkeiten auszubauen. Wir möchten nicht, dass eventuell stagnierende Gemeinden durch Wohnungsangebote christliche Flüchtlinge in ihre Gemeinden holen. Es gibt genug Ungläubige die von der Liebe Jesu erfahren sollen.

Sollen jedoch die Flüchtlinge gerne in ihre Gemeinde kommen wollen um diese kennen zu lernen so können sie das gerne tun. Wir freuen uns wenn Flüchtlinge nicht nur ein neues zu Hause finden, sondern auch eine neue geistliche Heimat finden und so Kontakte zu anderen Christen haben, Hilfe bekommen und Deutsch lernen und so integriert werden. Besonders dann wenn die alte Gemeinde zu weit weg ist oder sie gar keine Gemeinde haben.

Donnerstag, 20 Oktober 2016 14:27

Was macht ihr noch außer Unterkünfte anbieten?

Hauptsächlich suchen wir Unterkünfte. Da Wohnungen einen sicheren Schutz geben Angriffe gewährleisten. Darum ist es am wichtigsten Wohnungen zu vermitteln.

Ansonsten helfen wir noch mit anderen Problemen.

Hier ist eine Liste:

  • Anträge auf Familienzusammenführung.
  • Vermittlung von Rechtsanwälten.
  • Überprüfung von "falschen" Übersetzungen bei den Asylanträgen.
  • Unterstützung bei Asylanträgen.
  • Vermittlung von Übersetzern.
  • Hilfe mit Nahrungsmittel, Sachspenden, Kleinerspenden.
  • Suche von Gemeinden in der Nähe, auch für Taufkurse.
  • Fall möglich seelsorgerliche und psychologische Betreuung.
  • Vorträge in Gemeinden.
  • Vermittlung zu Partnerorganistionen.

Wir bieten jedoch keine finanzielle Unterstützung für Flüchtlinge an. Dazu sind wir weder in der Lage (wir sind kein eingetragener Verein und besitzen nicht ausreichend Mittel), noch ist es erlaubt!

 

In dem meisten Fällen ist es möglich Mieteinnahmen für eine Wohnung zu bekommen. In einigen wenigen Ausnahen konnten die Flüchtlinge nichts bezahlen, wenn Sie in der Lage sind eine Unterkunft für ein paar Monate anzubieten, bis die Familie ihre Anerkennung hat, dann bleiben diese oft und bezahlen später Miete. Vorrausgesetzt die Wohnverhältnisse sind auch Dauer geeignet.

Normalweise bekommen die Familien und Einzelpersonen eine Genehmigung dass sie umziehen können. Damit zahlt das Jobcenter die Miete.

Die Miete muss allerdings auf die Gegebenheiten abgestimmt sein, sonst zahlt das Jobcenter nicht und die Familie darf nicht umziehen. Wir müssen dann eine entsprechend andere Wohnung suchen.

Die Miete darf nicht überdurchschnittlich teuer sein. Wir bitte Sie deshalb faire Preise für die Miete festzulegen. Das kommt auf die Größe der Wohnung und die Qualtität der Wohnung an. Das Jobcenter zahlt in etwas 350-400€ pro Person für eine Wohnung. Die Flüchtlinge dürfen, wie bei Hartz-IV auch, nur über einen bestimmten Wohnraum pro Person verfügen. Für eine Alleinstehende Person sind das etwa 40m², für eine Ehepaar 50m² und für eine Familie mit einem Kind 70m² usw. Ist die Wohnung zu groß oder zu teuer, so kann das Jobcenter die Wohnung nicht finanzieren.

Hat die Familie ihre Anerkennung, so kann sie die Wohnung selbst finanzieren. Da die Erwachsenen arbeiten gehen können, müssen sie auch die Wohnung selbst finanzieren. Wenn die Finanzierung alleine nicht ausreicht, hilft das Jobcenter aus. Ist die Familie oder die Einzelperson in der Lage die Wohung selbst zu finanzieren, so sind sie nicht an eine Wohnung die ihren über uns zur Verfügung gestellt wird gebunden. Das ist ein Angebot was sie annehmen können. Sie können sich aber auch selbst irgend eine Wohnung irgendwo in Deutschland (oder Europa) suchen. Allerdings wird der Wohnraum für Flüchtlinge immer knapper, da immer weniger Leute ihre Wohnungen an Flüchtlinge vermieten wollen und ein hoher Bedarf da ist.

Wir sind aber keine Immobilienbörse wo Vermieter ihre Wohnungen zu überteuerten Preisen an Flüchtlinge vermieten können um ihre Mieteinnahmen für teilweise schlechte Wohnungen zu decken, die sie an Deutsche nicht vermietet bekommen haben und gerne Christen . Dafür gibt es im Internet genug Möglichkeiten. Selbiges gilt für Anfragen für Flüchtlinge. Wir helfen auch Flüchtlingen eine dauerhafte Wohung zu finden, aber bevorzugen zunächst die akuten Fälle. 

Wir sind eine Hilfsorganisation, die Flüchtlingen Unterkunft in Not bietet. Unsere Wohnungen sind in erster Linie für Bedürftige und für Notsituationen und davon gibt es genug. Oft müssen wir innerhalb kürzester Zeit eine Wohnung finden. Da wäre es schade wenn eine Wohnung die dringend gebraucht wird mit einer Familie belegt ist, die keine dringliche Notsituation hat.

Donnerstag, 20 Oktober 2016 13:40

Wo kann man spenden?

Überweisung

Ein richtiges Konto konnten wir bisher noch nicht einrichen, da wir noch kein eingetragener Verein sind. Das heißt wir können keine Überweisungen annehmen.

Das bedeutet auch, dass wir keine Spendenquittung annehmen können! Wenn Sie auf eine Spendenquittung verzichten können, dann freuen wir uns über jede Spende per paypal.

Paypal

Es ist möglich mit paypal über unsere Webseite zu spenden. Das geht über ein paypal-Konto oder auch per Kreditkarte. Die Überweisung geht dann auch unser Paypalkonto und wir können so einige Auslagen begleichen.

Über andere Vereine

Einige unserer Mitarbeiter sind hauptamtlich noch in anderen Vereinen tätig. Es ist durchaus möglich unsere Mitarbeiter über ihren Trägerverein zu unterstüzen. Das geht auch mit Überweisung und eine Spendenquittung ist möglich!

 

Wir freuen uns über jede Spende und sind dankbar über jede Unterstützung!

Donnerstag, 20 Oktober 2016 13:35

Wie finanziert ihr euch?

Unsere Arbeit besteht ausschließlich aus Ehrenamtlichen, die diese Arbeit in ihrer Freizeit machen. Wir beschäftigen keine Hauptamtlichen da wir (noch) kein Verein sind.

Unsere Arbeit wird hauptsächlich durch das private Vermögen unserer Mitarbeiter getragen.

Wenn sie spenden wollen, lesen sie den Artikel über Spenden hier.

 

Donnerstag, 20 Oktober 2016 13:30

Arbeitet Ihr auch international?

Wir arbeiten nur in Deutschland.

Es kam vor dass wir Anfragen aus der Schweiz und Österreich bekommen haben. Leider verfügen wir nicht über die Möglichkeiten unsere Arbeit in deutschsprachigen Ländern aufzubauen. Bitte wenden Sie sich da andere Organisationen.

Flüchlingen aus anderen europäischen Ländern können wir leider nicht helfen.

Es kam auch schon vor, dass sich Flüchtlinge an uns gewendet haben, die nicht in ein anderes europäisches Land verlegt werden wollten, obwohl sie da registriert waren. Wir könne da leider nichts machen. Die Gesetzeslage verpflichtet uns dazu. Eine solche Abschiebung lässt sich leider nicht verhindern.

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