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Donnerstag, 20 Oktober 2016 16:35

Neue Statistik von Open Doors veröffentlicht

(Berlin) Open Doors hat am 17.10.2016 in einer Pressekonferenz eine neue Statistik zu Übergriffen auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylbewerberheimen veröffentlicht.

Open Doors Cover Image

Donnerstag, 20 Oktober 2016 15:44

Neues auf der Webseite

Auf unserer Webseite hat sich einiges getan.

Webseite

 

Donnerstag, 20 Oktober 2016 15:38

Wo ist euer Sitz?

Wir sind eine dezentrales Netzwerk, das deutschlandweit organisiert ist. Das heißt wir haben Mitarbeiter in verschiedenen Teilen Deutschlands.

Wir haben kein Büro oder eine Geschäftsstelle, da wir ein Netzwerk und kein Verein sind. Alle unsere Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig.

Oft kommt diese Frage, weil Vermieter gerne sicher sein wollen ob die Flüchtlinge auch wirklich Christen sind.

Die meisten Flüchtlinge wenden sich nicht direkt an uns, sondern über Freunde und Mitarbeiter aus den Gemeinden, Betreuern oder Verwandte. Diese sind meißt schon in einer Gemeinde in Deutschland. Wenn sie selber anrufen, sagen sie oft dass sie Christen sind und welcher Konfession sie angehören. Ansonsten haben wir auch einige Merkmale und Erkennungszeichen um herauszubekommen ob jemand Christ ist. Muslime oder andere melden sich oft und fragen von vorn herein ob sie als Nichchristen auch Hilfe bekommen. Das schließen wir nicht aus. Allerdings kommt es auf die Vermieter an ob sie sich auch vorstellen können Nichtchristen aufzunehmen. Manche deuten auch an, dass sie gerne Christen werden wollen es aber nicht sind.

Durch Partnerorganisationen können wir auch in den Heimatländern oder bei Freunden und Verwandten nachprüfen ob sie Christen sind und welcher Gemeinde sie angehören.

Ein gewisses Maß an Intuition und Vorsicht schließen wir nicht aus. Wir können jedoch nie hundertprozent garantieren, dass der oder diejenigen wirklich Christen sind.

Die meisten sind orthodox

Die Flüchtlinge habe alle möglichen Konfessionen. Die meißten Christen, die in ihren Heimatländern schon Christen waren sind eher orthodox. Das bedeutet aramäisch oder chaldäisch. Die Zugehörigkeit zu einer Konfession ist meistens mit der Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe verbunden, wie Aramäer, Chaldäer, Kopten, etc. Es gibt daneben auch noch viele Katholiken oder Maroniten. Außerdem gibt es auch noch viele verschiedene Protestanten. Die Protestanten sind eher evangelikal oder freilkirchlich. Lutheraner hatten wir bisher noch nicht. Je nach Land ist auch die Konfession unterschiedlich. Also Syrer sind eher orthodox. Kopten kommen hauptsächlich aus Ägypten und die Maroniten aus dem Libanon. Außerdem sind auch eine ganze Reihe Palästinenser aus dem Libanon gekommen. Diese Volksgruppen sprechen dann Aramäisch oder Arabisch.

Persische Konvertiten

Perser aus dem Iran sprechen normalerweise Persisch und können kaum Arabisch. Sie sind meist nicht einer speziellen Konfession angehörig. Sie sind über Hausgemeinden, Fernsehen, Radio oder das Internet zum Glauben gekommen. Sie hatten im Iran nicht die Möglichkeit offen ihren Glauben zu bezeugen und Konvertieten wurden unter Todesstrafe verfolgt. Hier in Deutschland suchen Sie sich dann eine Gemeinde und machen einen Taufkurs. Sie gehen oft in die nächste evang.-luth. oder katholische Gemeinde im Ort oder in eine persischsprechende Freilirche, je nachdem wo sie einen Anknüpfungspunkt haben.

Kann ich Flüchtlinge in meine Gemeinde mitnehmen?

Wir haben eine Vereinbarung mit unseren Partnerorganisationen getroffen, dass wir uns um sie kümmern, egal welche Konfession sie haben.  Wir zählen Orthodoxe und Katholiken als vollwertige, gläubige Christen, obwohl unsere Organisation eher evangelisch-evangelikal geprägt ist und wir mit der der Evangelischen Allianz zusammen arbeiten. Wir schätzen unsere Glaubensgeschwister aus anderen Konfessionen sehr wert und stehen zu ihnen. Wir sehen dennoch die theologischen Unterschiede. Aber wir legen sie bewusst zur Seite, damit wir unserern Glaubensgeschwistern in Not helfen können. Unsere Mitarbeiter sind auch aus allen möglichen Konfessionen.

Wir haben allerdings die Vereinbarung getroffen, dass wir die Flüchtlinge nicht dazu auffordern ihre Konfession zu wechseln. Sie dürfen sich an die Gemeinde halten und in die Gemeinde gehen, die sie möchten. Das ist ihre freie Entscheidung. Wohnungsangebote mit der Bedingung, dass die Flüchtlinge in eine bestimmte Gemeinde gehen sollen, lehnen wir ab. Wir bitten diesen Gemeinden sich um Nichtgläubige Mitmenschen zu bemühen und ihre evangelistischen Tätigkeiten auszubauen. Wir möchten nicht, dass eventuell stagnierende Gemeinden durch Wohnungsangebote christliche Flüchtlinge in ihre Gemeinden holen. Es gibt genug Ungläubige die von der Liebe Jesu erfahren sollen.

Sollen jedoch die Flüchtlinge gerne in ihre Gemeinde kommen wollen um diese kennen zu lernen so können sie das gerne tun. Wir freuen uns wenn Flüchtlinge nicht nur ein neues zu Hause finden, sondern auch eine neue geistliche Heimat finden und so Kontakte zu anderen Christen haben, Hilfe bekommen und Deutsch lernen und so integriert werden. Besonders dann wenn die alte Gemeinde zu weit weg ist oder sie gar keine Gemeinde haben.

Donnerstag, 20 Oktober 2016 14:27

Was macht ihr noch außer Unterkünfte anbieten?

Hauptsächlich suchen wir Unterkünfte. Da Wohnungen einen sicheren Schutz geben Angriffe gewährleisten. Darum ist es am wichtigsten Wohnungen zu vermitteln.

Ansonsten helfen wir noch mit anderen Problemen.

Hier ist eine Liste:

  • Anträge auf Familienzusammenführung.
  • Vermittlung von Rechtsanwälten.
  • Überprüfung von "falschen" Übersetzungen bei den Asylanträgen.
  • Unterstützung bei Asylanträgen.
  • Vermittlung von Übersetzern.
  • Hilfe mit Nahrungsmittel, Sachspenden, Kleinerspenden.
  • Suche von Gemeinden in der Nähe, auch für Taufkurse.
  • Fall möglich seelsorgerliche und psychologische Betreuung.
  • Vorträge in Gemeinden.
  • Vermittlung zu Partnerorganistionen.

Wir bieten jedoch keine finanzielle Unterstützung für Flüchtlinge an. Dazu sind wir weder in der Lage (wir sind kein eingetragener Verein und besitzen nicht ausreichend Mittel), noch ist es erlaubt!

 

In dem meisten Fällen ist es möglich Mieteinnahmen für eine Wohnung zu bekommen. In einigen wenigen Ausnahen konnten die Flüchtlinge nichts bezahlen, wenn Sie in der Lage sind eine Unterkunft für ein paar Monate anzubieten, bis die Familie ihre Anerkennung hat, dann bleiben diese oft und bezahlen später Miete. Vorrausgesetzt die Wohnverhältnisse sind auch Dauer geeignet.

Normalweise bekommen die Familien und Einzelpersonen eine Genehmigung dass sie umziehen können. Damit zahlt das Jobcenter die Miete.

Die Miete muss allerdings auf die Gegebenheiten abgestimmt sein, sonst zahlt das Jobcenter nicht und die Familie darf nicht umziehen. Wir müssen dann eine entsprechend andere Wohnung suchen.

Die Miete darf nicht überdurchschnittlich teuer sein. Wir bitte Sie deshalb faire Preise für die Miete festzulegen. Das kommt auf die Größe der Wohnung und die Qualtität der Wohnung an. Das Jobcenter zahlt in etwas 350-400€ pro Person für eine Wohnung. Die Flüchtlinge dürfen, wie bei Hartz-IV auch, nur über einen bestimmten Wohnraum pro Person verfügen. Für eine Alleinstehende Person sind das etwa 40m², für eine Ehepaar 50m² und für eine Familie mit einem Kind 70m² usw. Ist die Wohnung zu groß oder zu teuer, so kann das Jobcenter die Wohnung nicht finanzieren.

Hat die Familie ihre Anerkennung, so kann sie die Wohnung selbst finanzieren. Da die Erwachsenen arbeiten gehen können, müssen sie auch die Wohnung selbst finanzieren. Wenn die Finanzierung alleine nicht ausreicht, hilft das Jobcenter aus. Ist die Familie oder die Einzelperson in der Lage die Wohung selbst zu finanzieren, so sind sie nicht an eine Wohnung die ihren über uns zur Verfügung gestellt wird gebunden. Das ist ein Angebot was sie annehmen können. Sie können sich aber auch selbst irgend eine Wohnung irgendwo in Deutschland (oder Europa) suchen. Allerdings wird der Wohnraum für Flüchtlinge immer knapper, da immer weniger Leute ihre Wohnungen an Flüchtlinge vermieten wollen und ein hoher Bedarf da ist.

Wir sind aber keine Immobilienbörse wo Vermieter ihre Wohnungen zu überteuerten Preisen an Flüchtlinge vermieten können um ihre Mieteinnahmen für teilweise schlechte Wohnungen zu decken, die sie an Deutsche nicht vermietet bekommen haben und gerne Christen . Dafür gibt es im Internet genug Möglichkeiten. Selbiges gilt für Anfragen für Flüchtlinge. Wir helfen auch Flüchtlingen eine dauerhafte Wohung zu finden, aber bevorzugen zunächst die akuten Fälle. 

Wir sind eine Hilfsorganisation, die Flüchtlingen Unterkunft in Not bietet. Unsere Wohnungen sind in erster Linie für Bedürftige und für Notsituationen und davon gibt es genug. Oft müssen wir innerhalb kürzester Zeit eine Wohnung finden. Da wäre es schade wenn eine Wohnung die dringend gebraucht wird mit einer Familie belegt ist, die keine dringliche Notsituation hat.

Donnerstag, 20 Oktober 2016 13:40

Wo kann man spenden?

Überweisung

Ein richtiges Konto konnten wir bisher noch nicht einrichen, da wir noch kein eingetragener Verein sind. Das heißt wir können keine Überweisungen annehmen.

Das bedeutet auch, dass wir keine Spendenquittung annehmen können! Wenn Sie auf eine Spendenquittung verzichten können, dann freuen wir uns über jede Spende per paypal.

Paypal

Es ist möglich mit paypal über unsere Webseite zu spenden. Das geht über ein paypal-Konto oder auch per Kreditkarte. Die Überweisung geht dann auch unser Paypalkonto und wir können so einige Auslagen begleichen.

Über andere Vereine

Einige unserer Mitarbeiter sind hauptamtlich noch in anderen Vereinen tätig. Es ist durchaus möglich unsere Mitarbeiter über ihren Trägerverein zu unterstüzen. Das geht auch mit Überweisung und eine Spendenquittung ist möglich!

 

Wir freuen uns über jede Spende und sind dankbar über jede Unterstützung!

Donnerstag, 20 Oktober 2016 13:35

Wie finanziert ihr euch?

Unsere Arbeit besteht ausschließlich aus Ehrenamtlichen, die diese Arbeit in ihrer Freizeit machen. Wir beschäftigen keine Hauptamtlichen da wir (noch) kein Verein sind.

Unsere Arbeit wird hauptsächlich durch das private Vermögen unserer Mitarbeiter getragen.

Wenn sie spenden wollen, lesen sie den Artikel über Spenden hier.

 

Donnerstag, 20 Oktober 2016 13:30

Arbeitet Ihr auch international?

Wir arbeiten nur in Deutschland.

Es kam vor dass wir Anfragen aus der Schweiz und Österreich bekommen haben. Leider verfügen wir nicht über die Möglichkeiten unsere Arbeit in deutschsprachigen Ländern aufzubauen. Bitte wenden Sie sich da andere Organisationen.

Flüchlingen aus anderen europäischen Ländern können wir leider nicht helfen.

Es kam auch schon vor, dass sich Flüchtlinge an uns gewendet haben, die nicht in ein anderes europäisches Land verlegt werden wollten, obwohl sie da registriert waren. Wir könne da leider nichts machen. Die Gesetzeslage verpflichtet uns dazu. Eine solche Abschiebung lässt sich leider nicht verhindern.

Donnerstag, 20 Oktober 2016 12:22

Warum dauert es so lange bis ihr jemanden findet?

Leider dauert es manchmal lange, bis wir eine passende Flüchtlingsfamilie für eine Wohnung gefunden haben.

Wir suchen immer die passende Unterkunft für die jeweilige Situation. Einfach irgendeine Wohnung zu nehmen geht leider nicht, denn die Vermieter und die Flüchtlinge unterliegen Auflagen.

Also suchen wir so lange wie wir eine passende Wohung gefunden haben. Das ist teilweise für alle Beteiligten sehr frustrierend, für die Flüchtlinge, die Vermieter und uns.

Wenn jemand uns eine Wohnung anbietet, sehen wir nach ob wir eine passende Flüchtlingsfamilie auf unserer Warteliste haben. Wenn nicht, warten wir bis sind eine adquate Familie findet und wir fragen bei Partnerorganiationen an. Da wir nicht die Kapazitäten haben eine ausführliche Suche zu betreiben, müssen wir warten bis sich jemand meldet. Leider wissen viele Flüchtlinge nicht, dass es eine solche Hilfe in Deutschland gibt und kommen gar nicht auf die Idee nach Hilfe zu suchen. Sie gehen von der Situation in ihrem Heimatland aus, wo Christen keinerlei Hilfe bekommen.

Folgende Faktoren sind entscheidend ob eine Unterkunft geeignet ist:

Die Größe der Wohnung

Nich jede Wohung ist passend für die jeweilige Situation. Haben wir eine Großfamilie, so bruachen wir auch eine entsprechend große Wohnung. Ist die Wohnung hingegen für eine Einzelperson oder eine kleine Familie zu groß, genehmigt das Jobcenter nicht den Umzug, da das Jobcenter häufig für die Finanzierung aufkommt. Da arabische und persische Familien meist größer als deutsche Familien sind und häufig noch andere Verwandte wir Großeltern, Onkel, Tanten, Cousins, Cousinen und eventuell Freunde oder weitläufigere Verwandte mit geflüchtet sind und nicht getrennt werden wollen, brauchen wir auch entsprechend große Wohungen. Die Größe der Wohnung ergibt auch die Kosten für die Miete. Den Kostenfaktor müssen wir auch berücksichtigen.

Die Lage der Wohnung

Viele der uns angebotenen Wohnungen befinden sich auf dem Land. Das hat leider den Nachteil, dass die Flüchtlingsfamilie, der die Wohnung angeboten wird das Angebot nicht annimmt. Wohnungen in der Stadt werden bevorzugt und sind schneller vergeben.

Die Flüchtlinge sind oft auf eine gute Anbindung an den OPNV angewiesen, da sie weder Führerschein, noch Auto besitzen. Sie brauchen den OPNV für Einkäufe, Schule, Deutschkurs, in ihre Gemeinden und für einen späteren Job. Viele hoffen auch eher in der Stadt als auf dem Land einen guten Job (möglichst in ihrem Ausbildungsbereich) zu bekommen. Kinder müssen in die Schulen fahren und die Eltern zum Deutschkurs. Einkäufe werden per Hand erledigt. Kann eine Wohnung auf dem Land das bieten oder wenn sie da Unterstützung bieten können, dann melden Sie uns das.

Viele Flüchtlinge suchen auch Anbindung an Gemeinden in denen sie eventuell schon zu Hause sind oder wo sie einen Anknüpfungspunkt haben. Sie möchte gerne in der Nähe ihrer altern Gemeinde bleiben, vor allem weil sie da schon persönliche Kontakte haben. Damit möchten sie oft in den Umkreis zu ihrer Gemeinde ziehen. Nicht gerade wenige Christen haben hier schon Verwandte. Darum möchten sie in die Nähe der Verwandten ziehen. Die Verwandten können die Familien so unterstützen. Das hilft auch bei der Integration.

Orthodoxe Christen möchten auch gerne in der Nähe einer orthodoxen Gemeinde leben, denn die Gemeinde gibt ihnen Schutz, Integration und Gemeinschaft. Sie möchte gerne ihre Sprache (Aramäisch) und Kultur pflegen, damit diese nicht noch mehr untergeht wie es im Nahen Osten gerade der Fall ist. Auch sind die auf die Kommunion durch einen örtlichen Priester angewiesen, was nicht in jeder Stadt der Fall ist. Der Priester dient ihren auch als Seelsorger.

Bitte geben Sie uns an wie die Lage ihrer Wohnung ist, um die Situation besser einschätzen zu können. 

Verordnungen

Viele Flüchtlinge haben Auflagen, denen sie nachkommen müssen. Normalerweise müssen Sie in dem Landkreis wohnen bleiben wo sie sich gerade aufhalten. In keinem Fall dürfen sie das Bundesland verlassen. Damit müssen wir eine Unterkunft in dem Bundesland finden, auch wenn es eine Wohnung in einem anderen Bundesland gibt, die näher gelegen ist. Ist es nicht möglich eine Wohnung in der Nähe zu finden, so müssen wir eine Sondergenehmigung beantragen. Auf jeden Fall braucht die Familie eine Genehmigung das sie umziehen darf. Eventuell haben sie schon eine solche Genehmigung bekommen oder ein Betreuer hat diese Genehmigung schon organisiert und wendet sich jetzt an uns. Eine solche Genehmigung zu bekommen dauert teilweise sehr lange und muss unter Umständen mit einem Rechtsanwalt organisiert werden. Darum kann es sein, dass es dauert bis wir die Genehmigung eingeholt haben, falls sie überhaupt erteilt wird. Aber in den meisten Fällen gelingt es uns eine solche Genehmigung zu bekommen. Wenn wir eine Genehmigung brauchen und eine passende Wohnung haben, so teilen wir das Ihnen mit, damit Sie wissen dass es noch etwas länger dauert.

Es gibt darüber hinaus auch noch andere Faktoren die weniger wichtig sind, wie Familienzusammenführung, usw.

Bitte geben Sie uns Bescheidt

Sollte es vorkommen, dass sie ihre Wohnung andertweitig vergeben, weil Sie auf die Mieteinnahmen angewiesen sind, so lassen Sie uns das bitte wissen wenn ihre Wohnung nicht mehr zu Verfügung steht. Es kam leider häufig vor das wir eine Wohnung für einen Notfall dringend gebraucht haben und diese nicht mehr zur Verfügung stand, weil sie kurz zuvor andertweitig vergeben war. Das kostet nur Unnötig Zeit und Nerven.

Wer keine Unterkunft anbeiten kann, kann dennoch sehr gut mithelfen.

Es gibt viele Möglichkeiten christlichen Flüchtlingen zu helfen.

  • Man kann bei uns mitarbeiten. Wir brauchen einige Freiwillige um die Arbeit zu unterstützen, das ist ein sehr wichtiges Anliegen. Fragen Sie uns dazu per Email. Wir brauchen Mitarbeiter bei der Organisation von Unterkünften, bei der Hotline, im Fahrdienst usw.
  • Man kann ich Gemeinden andere Gemeindemitglieder nach Wohnungen fragen.
  • Man kann in die Flüchtlingsheime gehen und dort Christen kennelernen.
  • Man kann in arabischen und persischen Gemeinden Christen kennenlernen.
  • Man kann Christen in deutsche Gemeinden integrieren.
  • Man kann Christen zu Hause besuchen und betreuen.
  • Man kann Ihnen bei mit Behörden und Ämtern helfen.
  • Man kann sich für verfolgte Christen bei Politikern einsetzen.
  • Man kann Kleider und Sachen spenden (über uns im Moment nicht nötig).
  • Man kann unserer Arbeit finanziell unterstützen.
  • Man kann für Sie beten.
Donnerstag, 20 Oktober 2016 11:35

Wie viele Flüchtlinge sind betroffen?

Es kommt immer mal wieder die Frage wie vielen Flüchtlingen wir helfen/geholfen haben oder betroffen sind.

Wir können darüber keine Auskunt geben. Viele der Flüchtlinge fürchten sich vor weiteren Übergriffen, aslo bleiben alle Anfragen anonym.

Aber man kann sagen, dass die meisten Anfragen aus Berlin, Hessen, und Norhein-Westfalen kommen und wir dort die meisten Wohungen suchen.

Wer sich aber über Statistiken informieren will, kann das auf der Seite von Open Doors tun.

In Asylheimen häufen sich laut einer aktuellen Befragung die Übergriffe von Islamisten auf christliche Asylbewerber.

  • Die Flüchtlinge berichten von sexueller Gewalt, Körperverletzungen und Beschimpfungen bis hin zu Todesdrohungen.
  • Wie aussagekräftig die Zahlen sind, ist schwer zu bewerten. Die Autoren fürchten jedoch, dass sie noch viel höher sind.

Statstik

Diskriminierung, Verfolgung, körperliche Gewalt: Christliche Flüchtlinge sehen sich in deutschen Unterkünften weiterhin einer Drohkulisse ausgesetzt. Das legt zumindest Studie des Hilfswerks Open Doors nahe. Doch es gibt auch Zweifel: Die beiden großen Kirchen hatten frühere Open-Doors-Zahlen widerlegt. 

Das Video zur Pressekonferenz von Open Doors vom 17.10.2016.

 

Der Großstadtbeauftragte der Unionsfraktion im Bundestag, Kai Wegner (CDU), hat die Aberkennung des Schutzstatus für Islamisten gefordert, die christliche Flüchtlinge bedrohen. „Schutzsuchende, die andere wegen ihres Glaubens angreifen, müssen klare Konsequenzen spüren, bis hin zum Aufenthaltsstatus“, sagte Wegner der „Welt“. Wer in Deutschland religiösen Hass versprühe, sei hier nicht willkommen.

Flüchtlingsheim

Spielregeln des Zusammenlebens müssen eingehalten werden

Am heutigen Montag haben Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen erneut eine Befragung von Opfern religiös motivierter Übergriffe auf Christen und religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsheimen vorgestellt. Dazu erklären der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung, und der Vorsitzende des Stephanuskreises, Heribert Hirte:

Franz Josef Jung: „Wer Christen und religiöse Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften angreift, hat seine Zukunft bei uns in Deutschland verwirkt und muss gehen! Es kann nicht sein, dass Konflikte und Vorurteile aus den Herkunftsländern weiter bei uns ausgelebt werden. Die Opfer müssen vor jenen geschützt werden, die sich nicht an die Spielregeln unseres Zusammenlebens halten wollen.

Die ganze Veröffentlichung der CDU/CSU Fraktion hier lesen.

Quelle: CDU/CSU Fraktion des dt. Bundestages.

Die Zahl der Übergriffe auf christliche und jesidische Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften ist in den letzten Monaten rasant gestiegen wie ein Lagebericht von Open Doors zeigt.

Am 17.10.2016 hat es eine gemeinsame Presseerklärung von OpenDoors, dem Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland, der Europäische Missionsgemeinschaft und der AVC gegeben.

Darin wurden 743 Fälle von religiös motvierter Gewalt gegenüber Christen registert. Auch Help Christian Refugees hat einige solcher Fälle registriert und an Open Doors weitergeleitet. Die Ergebnisse der Studie decken sich mit unseren Erfahrungen. Wir können bestätigen, dass es sich hier nur um die Spitze des Eisbergs handelt.

Leider waren wir nicht in der Lage von allen Flüchtlingen die mit uns Kontakt haben und hatten Berichte für die Veröffentlichung einzuholen. Das lag unter anderem an folgenden Faktoren:

  • Die Betroffenen bevorzugten es keine Angaben zu machen, um nicht weiterhin gefährdet zu werden.
  • Die Betroffenen sahen in der Erhebung keine Notwendigkeit, da sie den Eindruck hatten, dass sich an der Lage weder durch die Politik, noch durch die Polizei etwas ändern wird.
  • Es mangelte an der Möglichkeit der Übersetzung und Bearbeitung der Erhebungen.

Die Veröffentlichung der Pressemeldung ist  auf der Webseite von Open Doors einsehbar. Dazu auch die Erhebung in Deutsch und Englisch.

Auf der Webseite von Open Doors gibt es auch einen Kurzbericht,  einen Pressespiegel zum aktuellen Bericht und Medienberichte zu den Übergriffen.

Open Doors hat auch Forderungen zum Schutz christlicher Minderheiten veröffentlicht. Das wurder in einen Maßnahmenkatalog zu Vermeidung religöser Konflikte in Hessen schon umgesetzt.

 

 

BERLIN. Die Anzahl religiös motivierter Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften ist laut der Hilfsorganisation Open Doors stark gestiegen. Seit dem ersten Lagebericht am 9. Mai mit 231 erfassten Attacken, kamen 512 gegen christliche und zehn gegen jesidische Flüchtlinge hinzu.

Berlin (idea) – Bei Übergriffen auf Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um eine bundesweite Erscheinung. Das ist das Ergebnis einer neuen, erweiterten Studie, die das christliche Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen am 17. Oktober in Berlin vorgestellt hat.

Pressekonferenz

Religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften geschehen bundesweit. Dazu legen die Hilfsorganisationen AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende), EMG (Europäische Missionsgemeinschaft) sowie der ZOCD (Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland) und Open Doors bei einer Pressekonferenz in Berlin am 17.10. einen neuen Lagebericht vor. In diesem Rahmen veröffentlicht Open Doors auch die neue Erhebung "Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten in Deutschland", die unter Mitwirkung der genannten Organisationen entstand. Dazu wurden im Zeitraum Mai bis September Gespräche mit hunderten Flüchtlingen im gesamten Bundesgebiet geführt. Neu dokumentiert wurden dabei religiös motivierte Übergriffe auf 512 christliche sowie 10 jesidische Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften. Die Hilfswerke appellieren - nach der Veröffentlichung des ersten Lageberichts am 9. Mai mit 231 erfassten Übergriffen - erneut an Politik und Behörden, wirksamen Schutz für christliche Flüchtlinge und Angehörige anderer religiöser Minderheiten zu gewährleisten.

"Ich habe nie erwartet, dass so etwas in Deutschland geschieht"

Viele der betroffenen Flüchtlinge haben bereits in ihren islamischen Herkunftsländern Verfolgung und Diskriminierung erlebt und sind deshalb nach Deutschland geflohen. Die in den Herkunftsländern vorherrschende Bedrängung erleben religiöse Minderheiten hier in den Flüchtlingsunterkünften eins zu eins wieder. Ein Flüchtling aus dem Iran, der in der Erhebung erfasst wurde, sah sich in seiner Unterkunft mit einem Schriftzug an der Wand konfrontiert: "Es ist Zeit, allen Christen den Kopf abzuschneiden." Der Fall ist aktenkundig.

Den Schock dabei beschreibt er - stellvertretend für zahlreiche weitere Betroffene - so: "Ich war erschrocken! Ich habe nie erwartet, dass so etwas in Deutschland geschieht. Im Iran geschieht so etwas schon. Das hat mein Vertrauen erschüttert."

Zahlen und Fakten - Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten

Die an der Erhebung beteiligten Organisationen sprachen bereits nach dem ersten Lagebericht am 9. Mai von "der Spitze des Eisbergs". Die Vielzahl neu erfasster Übergriffe belegt ein bundesweites Problem, bei dem selbst die 743 betroffenen Flüchtlinge immer noch die Spitze des Eisbergs sind.

Von 743 Betroffenen berichten 617 (83%) von mehrfachen Übergriffen, 314 (42%) von Todesdrohungen, 416 (56%) von Körperverletzungen, 44 (6%) von sexuellen Übergriffen. Die Übergriffe gingen zu 91% (674) von muslimischen Mitflüchtlingen aus, zu 28% (205) von muslimischem Wachpersonal und zu 34% (254) von anderen Personen. Bei den Übergriffen waren oft auch mehrere Personen beteiligt. Mangelnde Hilfe seitens Wachdienste, Heimleitung sowie Behörden verschärfte nicht selten die Situation der Betroffenen.

De Maizière: "Wir haben die Bedeutung von Religion unterschätzt."

Die Berichte der betroffenen Flüchtlinge machen deutlich, dass die Übergriffe religiös motiviert sind. Die Täter fühlen sich geleitet oder getrieben von einem Wertesystem, das sie in ihren Herkunftsländern verinnerlicht haben und das für sie "göttliche Autorität" hat.

Den ganzen Artikel auf FinanzNachrichten.de.

Quelle: FinanzNachrichten.de

Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation Open Doors hat am Montag in Berlin einen erweiterten Bericht vorgelegt, der religiös motivierte Übergriffe auf nun insgesamt 753 Flüchtlinge in deutschen Asylbewerberheimen dokumentiert. Die Haltung der Volkskirchen dazu wurde kritisiert.

Pressekonferenz

Mülheim.   Die Asyl-Anträge einer Familie aus Ägypten, die in Mülheim lebt, sind abgelehnt. Sie konvertierte zum Christentum und erhielt islamistische Drohbriefe.

Reem und Damar (v.r.n.l)

Die religiösen Bedürfnisse von Immigranten werden von der Verwaltung, Asylhelferkreisen und Presse gut bedient. Im Ramadan beispielsweise haben die Küchen in den Unterkünften sich auf Nachtarbeit verlegt, statt vorzukochen. Axel Göhring sprach mit dem Pfarrer eine Freikirche.

Flüchtlingsheim

Montag, 26 September 2016 18:58

Konvertierende Flüchtlinge in Berlin

In gutem Glauben: Eine Steglitzer Kirchengemeinde ­drohte ­buchstäblich auszusterben. Doch dann kamen muslimische Flüchtlinge – und konvertierten zum Christentum. Ein Wunder, bei dem Fragen bleiben.

Gottfried Martens

Christliche Flüchtlinge sind in deutschen Asylbewerberheimen Übergriffen durch fanatische Muslime ausgesetzt, die nach der Scharia leben. Die Fundamentalisten drohen ihnen sogar mit Mord.
Ali Reza Rahmani

Nach der Veröffentlichung des Berichts zu religiös motivierten Übergriffen gegen christliche Flüchtlinge in Deutschland, der gemeinsamen Pressekonferenz mit anderen Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen zu der Problematik und dem darauf folgenden, erfreulich breiten Medienecho müssen sich deutsche Politiker und Behörden mit der Frage auseinandersetzen, wie sie die christliche Minderheit unter den Flüchtlingen wirksam schützen können.

Doch auch die christlichen Gemeinden im Land sind gefordert. Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, ruft alle Christen dazu auf, sich für ihre verfolgten Geschwister einzusetzen:

"Jetzt geht es darum, dass auch wir als Christen hier in Deutschland aktiv werden: dass wir für diese christlichen Flüchtlinge beten, dass wir uns für sie einsetzen und dass wir unsere Stimme für diese Geschwister hier in unserem Land erheben. Deshalb ist der Bericht auch ein Appell an die Gemeinden: Wenn ihr die Menschen in den Flüchtlingsheimen besucht, dann sucht auch eure Glaubensgeschwister. Sprecht mit ihnen, versucht, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, damit sie sich ermutigt fühlen. Sie brauchen uns hier in Deutschland jetzt genauso wie in den andern Ländern. Es ist unsere Hoffnung, dass wir das hier in Deutschland leben, dass wir Teil des Leibes Christi sind, der sich engagiert für den weltweiten Leib, aber auch für die Geschwister, die jetzt zu uns gekommen sind."

Den ganzen Artikel auf Open Doors.

Quelle: Open Doors

Viele christliche Flüchtlinge haben ihr Heimatland verlassen, weil sie dort Verfolgung erleben mussten. Sie kamen nach Deutschland in der Hoffnung, hier in Freiheit ihren Glauben leben zu können, und müssen nun feststellen, dass sie in den Flüchtlingsunterkünften ebenfalls bedrängt werden und trotz der verfassungsmäßig garantierten Religionsfreiheit im Land keine Unterstützung von den Behörden erfahren.

Augsburg (idea) – Christenverfolger dürfen kein Asylrecht erhalten. Das forderte Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU/München) bei einer Kundgebung am 18. September in Augsburg.

CSU Henning Schacht

KREIS GIESSEN. „Wir finden mit unseren Anliegen nicht immer offene Ohren“, sagt Wolfgang Baake, Journalist und Theologe aus Wetzlar. Worum geht es denn? „Um Christenverfolgung.“ Wo? „Überall und hier bei uns.“ Christenverfolgung in Deutschland – wer kann denn da die Ohren auf Durchzug schalten?

Donnerstag, 08 September 2016 18:40

CSU will christliche Zuwanderer bevorzugen

Die Burka soll verboten, der Doppelpass abgeschafft und das Bleiberecht in Transitzonen geklärt werden: In einem Papier für ihre Vorstandsklausur bündelt die CSU neue und alte Forderungen zur Flüchtlingspolitik. Sie will einen "Vorrang für Zuwanderer aus unserem christlich-abendländischen Kulturkreis". 

Beirut-Damaskus, 05.09.2016 (KAP) Für eine strikte Überprüfung aller asylsuchenden Muslime in westlichen Staaten hat sich der syrische-orthodoxe Patriarch Mar Ignatius Aphrem II. ausgesprochen.

Syrisch orthodoxer Patriarch Ignatius Aphrem II

Wetzlar (idea) – In den evangelischen Landes- und Freikirchen sind seit 2014 mindestens 3.500 Flüchtlinge getauft worden. Der Großteil der Getauften sind ehemalige Muslime, die aus dem Iran, Irak und aus Syrien stammen. Das ergab eine Umfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

Gottfried Martens

Maintal (idea) – Ein afghanischer Christ (31) ist in Maintal (bei Frankfurt am Main) von vier muslimischen Afghanen angegriffen worden. Dabei sollen sie „Allahu akbar“ (Allah ist groß) gerufen haben und dass sie ihn töten wollten.

Montag, 22 August 2016 16:04

„Religiös motivierte Konflikte“

Gottfried Martens

Berliner „Flüchtlingspfarrer“ Martens reagiert skeptisch auf ökumenische Stellungnahme zur Situation der Christen in Asylbewerberunterkünften. Von Katrin Krips-Schmidt

Die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat im Cicero erklärt, Terror sei kein Missbrauch, sondern eine Interpretation des Islam. Christen ließen sich in Deutschland leichter integrieren als Muslime.

Kristian Schöder

Berlin (idea) – Christen lassen sich in Deutschland leichter integrieren als Muslime. Dieser Ansicht ist die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU).

Kirstian Schöder (CDU)

Mittwoch, 30 September 2015 17:59

Flüchtlinge nach Religion trennen!

Polygamie, Konversionen, Trennung der Flüchtlinge nach Religionen, Einsatz der Bundeswehr im Inneren? Die Neuankömmlinge stellen uns vor viele Fragen. Prinzipien reichen da nicht aus. Ein Kommentar.

Tausende Flüchtlinge in Deutschland wollen Christen werden. Doch die Volkskirchen überlassen das Feld Evangelikalen und Zeugen Jehovas - ausgerechnet. Ein Essay. 

Taufe von Flüchtlingen

Montag, 15 August 2016 17:46

"Auf jeden Fall muss man leben"

Ende letzten Jahres hatten wir über eine Berliner Gemeinde berichtet, die zahlreiche Flüchtlinge tauft. Bei unserem zweiten Besuch wagte sich keiner von ihnen mehr offen vor die Kamera. Aus Angst vor Diskriminierung ...

Berlin (idea) – Offenbar verkommen immer mehr Asylbewerberunterkünfte in Deutschland zu „Schulen der Diskriminierung“ und „Laboratorien der Gewalt“.

Alexander Kissler

Freitag, 05 August 2016 09:24

Kampf um die Seelen

Muslimische Flüchtlinge treffen auf christliche Gemeinden. Diese sind unsicher, ob und wie sie von ihrem Glauben erzählen sollen. Plötzlich steht ein Tabu-Wort im Raum: Mission. Beobachtungen aus Berlin

Gottfried Martens

Mittwoch, 10 August 2016 09:21

Erika Steinbach drückt den Panikknopf

Erika Steinbach behauptet, Muslime, die in deutschen Flüchtlingsunterkünften leben, würden Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgen und schikanieren. Belege für ihre Unterstellungen liefert die Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion für Menschenrechte und humanitäre Hilfe allerdings nicht.

Frankfurt am Main (idea) – Muslimische Flüchtlinge, die in Deutschland Christen bedrohen, müssen konsequenter bestraft werden.

Mahin Mousapour

Die Zahl der muslimischen Flüchtlinge, die zum Christentum konvertieren, steigt. Besonders viele treten einer Freikirche bei.

Kreuz

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Aus Angst vor Morddrohungen muslimischer Flüchtlinge sind 14 Iraner christlichen Glaubens nicht in die Zeltstadt zurückgekehrt, sondern haben einen Monat lang Unterschlupf bei der Evangelischen Freikirche an der Kaunitzer Straße gefunden. Am 21. Juli sind die Iraner in die Harewood-Kaserne nach Herford gebracht worden. Hier stehen sie ihrer Aussage nach wieder ihren Peinigern gegenüber.

Westfalen-Blatt

Schloß Holte-Stukenbrock (idea) – In der nordrhein-westfälischen Stadt Schloß Holte-Stukenbrock (bei Bielefeld) haben Muslime mehreren Christen in einem Flüchtlingsheim mit dem Tod gedroht.

Schloß Holte-Stukenbrock. Stephen Adeoye redet nicht drum herum: "Das Leben der Menschen ist in Gefahr." Giesela Hörster sieht das genauso. "Sie wurden mit dem Tode bedroht."

Bad Blankenburg (idea) – Es ist das Verdienst von Evangelikalen, dass die Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in Deutschland in der Öffentlichkeit bekannt gemacht und diskutiert wurden.

Sonntag, 24 Juli 2016 06:23

Zeit Online: Neuanfang als Christ

Was bewegt Flüchtlinge, Christen zu werden: Glaube? Schutz vor Abschiebung? Die Zahl der Muslime, die konvertieren, steigt. In mancher Gemeinde löst das Irritation aus.

Hier ist der gesamte Wortlaut der Stellungnahme der EKD zu der Situation der christlichen Flüchtlinge. Die PDF gibt es hier.

"Jeder Fall ist ein Fall zu viel", warnen evangelische und katholische Kirche angesichts von Meldungen zu Übergriffen auf christliche Asylbewerber in deutschen Unterkünften. Konflikte im Alltag seien jedoch nicht mit Diskriminierung gleichzusetzen.

Erst erlebten sie Diskriminierungen durch muslimische Mitbewohner - nun geben sie an, dass sie darüber zum Schweigen gebracht werden sollten: Christliche Flüchtlinge aus dem Iran erheben schwere Vorwürfe gegen den Pressesprecher der Berliner Sozialverwaltung.

Auf kathtube gibt es eine Stellungnahme des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, zur Situation von Christen und religiösen Minderheiten in Asylbewerberunterkünfte.

Link zum Dokument.

Quelle: kathtube, Deutsche Bischhofskonferenz

München (kath.net/idea) Christen und andere religiöse Minderheiten erfahren in deutschen Flüchtlingsunterkünften teilweise Ablehnung, Einschüchterung und Gewalt.

Eine flächendeckende und systematische Diskriminierung von Christen und anderen religiösen Minderheiten in deutschen Asylbewerberunterkünften gibt es nach Einschätzung von Evangelischer und Katholischer Kirche nicht. Doch bereits jeder Einzelfall sei "ein Fall zuviel", so der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm.

 

 

 

 

 

Flüchtlinge, die sich während des Fastenmonats Ramadan nicht an islamische Traditionen gehalten haben, wurden in deutschen Flüchtlingsheimen teils massiv angegriffen. Das ARD-Magazin Report München hat sich auf Spurensuche begeben.

Sicher haben Sie schon gehört davon, dass in unserer Friedenskirche iranische Flüchtlinge seit 5 Wochen einen Taufkurs besuchen. Pfarrer Hans-Dietrich Nehring erarbeitet den Kurs auf Deutsch und Farsi und verantwortet die Organisation mit einem Team von Iranern und Deutschen. Er hat dafür schweren Herzens die 3.Klasse der Birkenschule abgegeben um ein wenig Zeit zu gewinnen.

Gewalt gegen christliche Flüchtlinge – auch in Rottach-Egern. Nach Recherchen von „report-München“ soll ein selbsternannter Imam in der Traglufthalle etwa 30 Menschen gesteuert haben, die ihm absolut hörig waren. Anfang Juni kam es dann zu einem Gewaltausbruch.

Der Angriff auf einen zum Christentum konvertierten Flüchtling hat am Donnerstag erneut das Hamburger Landgericht beschäftigt. Angeklagt wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ist ein Asylbewerber aus Afghanistan. Mit einem Schlagstock soll er den Flüchtling aus dem Iran schwer verletzt haben.

Flüchtlinge, die sich während des Fastenmonats Ramadan nicht an islamische Traditionen gehalten haben, wurden in deutschen Flüchtlingsheimen teils massiv angegriffen. Das ARD-Magazin Report München hat sich auf Spurensuche begeben.

Berlin (idea) – Als „Dokument kirchlicher Selbstgerechtigkeit“ hat der Berliner Pfarrer Gottfried Martens die Stellungnahme der beiden großen Kirchen zur Situation von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften kritisiert.

Mittwoch, 13 Juli 2016 20:30

Warum helft ihr nur Christen?

Eigentlich helfen wir allen die Hilfe brauchen, das betrifft besonders Christen, Jesiden, Homosexuelle und zum Teil Kurden. Weiterhin sind Kinder und Frauen besonders betroffen. Die Probleme gehen also über die Religion hinaus. Es geht gar nicht darum nur Christen zu helfen.

Aber Christen sind diejenigen deren wir am besten helfen können, weil wir dafür die Strukturen haben. Da wir selber Christen, sehen wir es als eine Chance den Christen zu helfen. Bevor wir unsere Arbeit angefangen haben, erreichten uns, über Beziehungen, die ersten Hilferufe von Christen. Wir haben gemerkt, dass die Christen nicht nur in ihren Heimatländern verfolgt werden, sondern auch in Deutschland drangsaliert wurden. Da haben wir einfach denen begonnen zu helfen, die in Not sind. Die Christen sind oft doppelt Leid tragende, in ihren Herkunftsländern, aber auch hier. Wir haben entscheiden, dass wir am besten Christen helfen können, weil wir auf bestehende Strukturen aufbauen können. Die Jesiden können am besten den Jesiden helfen und so weiter. In den Fällen wo sich andere Gruppen an uns wenden, vermitteln wir sie im besten Fall weiter oder kümmern uns um den Fall so gut wir das können. Wäre es anders herum berechtigt zu fragen, warum die Homosexuellen sind nicht um verfolgte Christen kümmern? Warum wird von den Christen eigentlich erwartet, dass sie sich um alle zu kümmern haben, wenn ihre eigene Gruppe teilweise die größte Gruppe der Leidtragenden ist.

Also Christen sehen wir es aber auch als unsere Aufgabe unseren Glaubensgeschwistern zu helfen. Wir sind leider auch nicht in der Lage allen zu helfen, auch wenn wir das wöllten. Mit der derzeitigen Situation ist das einfach zu viel. Daher vertrauen wir auch auf die Netzwerke andere Gruppierungen.

Die Bibel sagt klar und deutlich, dass es unsere Pflicht ist zuerst den Glaubensgeschwistern zu helfen. Wenn wir dann noch Kapazitäten haben, sind wir aber auch allen verpflichtet zu helfen.

Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Dann können wir uns auch gemeinsam um alle anderen Bedürftigen kümmern. Wenn man selbst verletzt ist, sollte man sich erst selbst versorgen, bevor man anderen helfen kann.

 

 

Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des GlaubensGenossen.
Dienstag, 12 Juli 2016 16:26

BR: Spannungen im Ramadan

Der Link zum Video:

http://br.de/s/2NoAIK8

Quelle: BR, Stefan Meining

Christlich-orientalische und ezidische Organisationen berichten von religiös-motivierten Attacken in Flüchtlingsheimen. Besonders während des Ramadan ist es nach Informationen von report München zu solchen Übergriffen gekommen.

Flüchtlinge, die seit Monaten auf engsten Raum zusammenleben - ohne Toleranz gegenüber Andersgläubigen kann das nicht gut gehen. Doch christliche und ezidische, aber auch muslimische Flüchtlinge klagen über Mobbing und Gewalt von radikalen und fanatischen Muslimen. Und so kam es gerade während des muslimischen Fastenmonats Ramadan in Asylbewerberheimen zu Übergriffen. report München auf Spurensuche.

Die Zweifel an der Zuverlässigkeit von Flüchtlings-Übersetzern wachsen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat dem Politmagazin report München jetzt einen extremen Fall bestätigt.

Dienstag, 13 Oktober 2015 16:03

BR: Getreten, geschlagen, beleidigt

Hier geht es zum Video.

http://br.de/s/1y3sTq0

Quelle: Bayrischer Rundfunk

München (idea) – Christen und andere religiöse Minderheiten erfahren in deutschen Flüchtlingsunterkünften teilweise Ablehnung, Einschüchterung und Gewalt.

Freitag, 08 Juli 2016 19:58

RTL Nord: Taufkurs für Flüchtlinge


In den letzten Jahren hatten christliche Gemeinden stets hohe Austrittszahlen zu beklagen, so auch in Niedersachsen.

Politiker, Kirchenvertreter und christliche Hilfswerke haben in dieser Woche über die Situation von Christen in Flüchtlingsheimen gesprochen. Eine zentrale Frage war dabei, inwiefern Übergriffe auf Christen und andere Minderheiten religiös motiviert sind.

Christen würden systematisch von Muslimen verfolgt, behauptet die Organisation Open Doors. "Muslime haben viele Fürsprecher, Christen nur wenige", rechtfertigt Helmut Matthies, Leiter der evangelischen Nachrichtenagentur "idea", die Wortwahl.

Zwischen christlichen und muslimischen Flüchtlingen soll es in Wohnheimen immer wieder Konflikte geben. Ein syrischer Christ berichtet von Drangsalierungen, das Hilfswerk Open Doors schlägt Alarm. Die Bischöfe Meister und Trelle sprechen von Einzelfällen.

Fulda (idea) – In einer Flüchtlingsunterkunft in Fulda werden christliche Flüchtlinge massiv diskriminiert. Diese Ansicht vertrat der Pfarrer der Evangelischen Bonhoeffer-Kirchengemeinde, Marvin Lange (Fulda), im Gespräch mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Es ist ein Skandal, was dort läuft.“

Am 27. Mai 2016 war Sabatina James zu Gast bei Michael Hirz und sprach mit ihm auf Phoenix über Christenverfolgung in deutschen Asylunterkünften.

Wien (idea) – Die Diskriminierung von Christen aus religiösen und ethischen Gründen hat im vergangenen Jahr in Europa zugenommen. Ein Grund dafür sind die Übergriffe auf christliche Flüchtlinge vor allem durch Muslime in Asylbewerberheimen.

Cottbus (idea) – In einem Asylbewerberheim in Halbe (Kreis Dahme-Spreewald) in Brandenburg haben zwei muslimische Männer aus Afghanistan eine Christin aus dem Iran verprügelt.

Donnerstag, 23 Juni 2016 16:50

Welt: Unter den Christen geht die Angst um

Viele Muslime verzichten im Ramadan tagsüber auf Essen und Trinken. Einige fordern das auch von christlichen Migranten. Nicht der einzige Konflikt zwischen den Konfessionen im Flüchtlingsheim.

Frankfurt am Main (idea) – Um Flüchtlinge in deutschen Unterkünften vor Mobbing und Gewalt besser zu schützen, fordert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) die Einrichtung einer staatlichen Notrufnummer. Wie es in einer Mitteilung vom 16. Juni heißt, geraten unter anderem Christen und Jesiden immer wieder unter Druck, wenn sie im Ramadan – er hat am 6. Juni begonnen – nicht fasten. In vielen mehrheitlich islamischen Herkunftsländern der Flüchtlinge gilt diese Vorschrift zwar nur für Muslime, jedoch liegen der IGFM Informationen von Übergriffen auf Angehörige der Minderheiten in diesen Ländern vor, um sie im Ramadan zum Mitfasten zu zwingen: „Offenbar sind diese Rechtsvorstellungen nun auch unter einigen strenggläubigen Muslimen in deutschen Flüchtlingsunterkünften präsent.“ Deswegen müssten zügig Vorkehrungen getroffen werden, um die Opfer schnell in Sicherheit zu bringen, so IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Eine bundesweite Notrufnummer müsse rund um die Uhr in mehreren Sprachen erreichbar sein.

Natalie Bakandi aus Wetzlar in Hessen arbeitet für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und berichtete gestern auf ihrer Facebook-Seite über folgenden Fall, der sich am 11. Juni 2016 im gerade erst für 2,4 Millionen Euro fertiggestellten neuen Flüchtlingsheim im hessischen Seligenstadt in der Einhardstraße zugetragen haben soll:

„Zu Ramadan gestern wurde eine christliche (4-köpfige) Familie von Muslimen – es leben dort 120 Personen in der Unterkunft in Seligenstadt – mit Messerstichen attackiert und schwer verletzt, weil sie nicht nach den Regeln des Ramadan (6. Juni bis 6. Juli 2016 von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – Anmerkung der Redaktion) gefastet haben.“

Seligenstadt - Mit Shisha, Bratpfanne und Besenstielen haben sechs Personen am Samstag in der Flüchtlingsunterkunft an der Einhardstraße einen Streit ausgetragen.

Interview mit dem Leiter des Arbeitskreises Flüchtlinge des ZOCD (Zweiter Teil)

Viele Christen mussten in den letzten Jahren wegen Verfolgung ihr Land verlassen, viele davon aus der Wiege des Christentums. Einigen geht es in Deutschland nicht viel besser: die Bedrohung von Christen durch radikale Muslime wurde leider importiert und breitete sich in einigen Flüchtlingsheimen aus. Michaela Koller fragte beim Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) nach Konsequenzen und Hintergründen dieses Phänomens. Der erste Teil des Interview erschien am Montag.

Immer wieder ist davon die Rede, dass christliche Flüchtlinge, die sich als solche zu erkennen geben, in den deutschen Unterkünften von Muslimen drangsaliert werden.

Anfang Mai traten Menschenrechtsgruppen in Berlin deshalb vor die Presse. Die renommierte Organisation Open Doors erklärte, es handle sich keineswegs nur um Einzelfälle.

„Unkontrollierte islamistische Kräfte erzeugen in manchen Unterkünften ein Gefühl der Angst und Ohnmacht“, schrieb Archimandrit Emmanuel Sfiatkos, der Vorsitzende des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB), an den Regierenden Bürgermeister.

Interview mit dem Leiter des Arbeitskreises Flüchtlinge des ZOCD (Erster Teil).

Viele Christen mussten in den letzten Jahren wegen Verfolgung ihr Land verlassen, viele davon aus der Wiege des Christentums. Einigen geht es in Deutschland nicht viel besser: die Bedrohung von Christen durch radikale Muslime wurde leider importiert und breitete sich in einigen Flüchtlingsheimen aus. Michaela Koller fragte beim Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) nach Konsequenzen und Hintergründen dieses Phänomens.

Berlin (idea) – Die Deutsche Evangelische Allianz und ihre Einstellung zum Islam sind Thema eines Beitrags in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ/30. Mai). Anlass ist die Studie von Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt/Main) über Übergriffe auf christliche Flüchtlinge. Sie behauptet, dass Christen in Heimen häufig von muslimischen Asylbewerbern angegriffen werden.

Auf dem Mittelmeer ist es laut der italienischen Polizei zu einem Gewaltausbruch auf einem Flüchtlingsboot gekommen. Zwölf christliche Flüchtlinge sind demnach ertrunken, weil sie von Muslimen über Bord geworfen wurden.

Der 24-jährige iranische Christ Amir H. hat Deutschland mittlerweile verlassen. Foto: idea/Städter

Hamburg (idea) – Der Prozess um den Angriff auf den 24-jährigen iranischen Christen Amir H. muss neu aufgerollt werden.

Der evangelische Pfarrer bekam am Samstag den Stephanus-Preis von der Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen überreicht.

Freitag, 29 April 2016 17:19

Bibel TV: Das Wunder von Steglitz

Zwei Drittel der Gemeinde von Pfarrer Gottfried Martens sind Flüchtlinge und ehemalige Muslime. Martens hat mehr als siebenhundert von ihnen getauft. Sind das alles echte Bekehrungen oder versprechen sich die Neugetauften eher Vorteile, beispielsweise im Asylverfahren? Und wie kam es überhaupt zu diesem "Wunder von Steglitz"? All das und mehr erfährt Moderator Wolfgang Severin im Gespräch mit Pfarrer Gottfried Martens.

Das Video hier an sehen.

Quelle: Bibel TV

Fälle häufen sich: Attacken gegen Christen in deutschen Flüchtlingsheimen

Mohammadi, Milad und Mohsen sind aus dem Iran geflüchtet, weil sie Christen geworden sind, und Konvertiten drohen im Iran harte Strafen. In Deutschland, so hatten sie gehofft, könnten sie ihren Glauben frei ausüben.

Montag, 30 Mai 2016 19:26

Pro: Deutschland muss es stemmen

Gottfried Martens ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz, zu der mehrere Hundert farsi- und darisprachige Gemeindeglieder aus dem Iran und Afghanistan gehören.

Der Vorsitzende der Christlichen Polizeivereinigung, Kriminalhauptkommissar Holger Clas. Foto: CVP
Der Vorsitzende der Christlichen Polizeivereinigung, Kriminalhauptkommissar Holger Clas. Foto: CVP

Hamburg (idea) – Der Vorsitzende der Christlichen Polizeivereinigung (CPV), Kriminalhauptkommissar Holger Clas (Hamburg), hat dazu aufgerufen, die Tragweite religiös motivierter Übergriffe auf christliche Flüchtlinge nicht von der Belastbarkeit einer einzigen Studie abhängig zu machen. Hintergrund ist, dass das christliche Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt/Main) am 9. Mai in Berlin eine Erhebung vorgestellt hatte.

Was tun, wenn muslimische Einwanderer Hassverbrechen begehen? Ganz einfach: Gleiche rechtliche Härte gegen alle.

Link zum Artikel auf RTL Hessen.

Quelle: RTL Hessen

In deutschen Asylheimen findet offenbar eine weit verbreitete Unterdrückung von Christen statt. Die betroffenen Flüchtlinge erleiden in den Heimen Beschimpfungen und Gewalt durch Islamisten und müssen ihren Glauben verstecken. Die oftmals arabischen Sicherheitsdienste unternehmen nichts dagegen.

Symbolbild

Berliner Flüchtlingsheime würden sich oft unter der Kontrolle arabischer Sicherheitsdienste befinden, wodurch muslimische Flüchtlinge mehr Vorteile hätten als christliche. Die Sicherheitsleute gehörten meist zu Großfamilien und wären auch befähigt Wohnungen zu verteilen. Dadurch hätten "besonders Christen die Arschkarte gezogen", berichtet ein Deutschlehrer der "Welt" von seinen Erfahrungen in zwei Berliner Flüchtlingsheimen.

Den ganzen Artikel auf Epoch Times.

Quelle: Epoch Times

Foto: ABBAS MOMANI/Getty Images via Epoch Times

Siegen/Bad Berleburg. Sollte man die Flüchtlinge getrennt nach Ethnien oder Religionen unterbringen? Die Bezirksregierung Arnsberg verneint das.Polizei vor Flüchtlingsheim

ihm - Massenschlägerei in der Notunterkunft in Bad Laasphe, Körperverletzung in Neunkirchener Asylbewerberunterkunft, gewalttätige Auseinandersetzung mit 300 beteiligten Flüchtlingen am Stegskopf, Streit bei der Essensausgabe am Haardter Berg mit drei Verletzten. Das sind willkürlich herausgegriffene Beispiele von Berichten über Gewalt in Flüchtlingsunterkünften aus den vergangenen Monaten.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) hat die Studie von Open Doors über religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge kritisiert –  Zahlen seien übertrieben und Einzelfälle verallgemeinert worden. Dazu einige Anmerkungen von Pfarrer Gottfried Martens von der zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) gehörenden Dreieinigkeitsgemeinde in Berlin-Steglitz. Er kümmert sich intensiv um Christen, die in den Heimen angegriffen werden.

Berlin (ots) - Zu den angeblichen "Enthüllungen" der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) in ihrer Ausgabe vom 22.5.2016 hat Open Doors in seiner Presseerklärung (https://www.opendoors.de/stellungsnahme_faz) dankenswerterweise einiges schon klargestellt. Hier noch ein paar weitere Anmerkungen:

Christliche Flüchtlinge erleiden in den Heimen Beschimpfungen und Gewalt durch Islamisten und arabische Sicherheitsdienste. Wie oft, ist aber kaum festzustellen: Berichte sind selten verifizierbar.

Pfarrer Gottfried Martens hat die Kritik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung an der „Open Doors“-Erhebung zur Diskriminierung von Christen in Flüchtlingsheimen zurückgewiesen. Für Martens sei es befremdlich, in welcher Weise sich die Autoren „als ‚Enthüllungsjournalisten‘ gerieren“, da kritisierte Punkte bereits vorher öffentlich benannt worden seien.

  • Vor wenigen Wochen veröffentlichte die Hilfsorganisation Open Doors eine Studie über Angriffe auf christliche Flüchtlinge
  • Nun gibt es ernste Zweifel an der Aussagekraft der Studie
  • Zwei Drittel der aufgelisteten Opfer anti-christlicher Gewalt sollen aus einer einzigen Flüchtlingsunterkunft stammen

Die Hilfsorganisation Open Doors kümmert sich normalerweise um verfolgte Christen in Ländern, in denen Christen eine Minderheit sind. Doch auch in Deutschland fühlen sich geflüchtete Christen längst nicht immer sicher: Anfang Mai veröffentlichte Open Doors eine Studie mit der Überschrift "Christenverfolgung in Deutschland".

"Luthers Theologie ist besser für mich": Mit ihrer Heimat wollen einige Flüchtlinge aus muslimischen Ländern auch ihre Religion hinter sich lassen. Doch dafür brauchen sie viel Geduld.

Die Diskussion um die Open-Doors-Studie über religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge reißt nicht ab. Das christliche Hilfswerk mit Sitz in Kelkheim bei Frankfurt am Main hatte die Erhebung am 9. Mai in Berlin vorgestellt. Dafür waren 231 Personen in zehn Bundesländern befragt worden. Daraus ging hervor, dass christliche Flüchtlinge in Heimen häufig von muslimischen Asylbewerbern und Sicherheitsdienstmitarbeitern angegriffen werden. Nachdem die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) dem Werk vorgeworfen hatte, bei den Zahlen übertrieben und Einzelfälle verallgemeinert zu haben, wies Open Doors Zweifel an der Seriosität seiner Studie zurück.

Wenn es um muslimische Verfolgung durch Christen geht, dann haben die Mainstream-Medien (MSM) eine lange Spur der Verdunklung aufzuweisen; auch wenn sie letztlich irgendwann die minimalen Fakten bringen – sollten sie die Story überhaupt je bringen, was selten genug vorkommt – dann tun sie das, nachdem sie eine Aura des moralischen Relativismus geschaffen und durchgehalten haben, die die muslimische Rolle minimiert.

Ich fürchte, Raymond Ibrahim wird in nicht allzu ferner Zukunft mehr Arbeit zu erledigen haben, wenn er seine monatlichen Statistiken zur Verfolgung von Christen zusammenstellt. Der Liste dürften europäische Länder hinzuzufügen sein.

Die Verfolgung von Christen in Europa nimmt hauptsächlich zwei Formen an. Die erste ist vom uralten Typus, den wir bereits von dem her kennen, was in Asien und Afrika geschieht, weil sich muslimische (meist illegale) Einwanderer über den Globus ausbreiten. Der zweite ist von der brandneuen, „linken“ Art und entstammt den Bemühungen der europäischen Eliten die Christenheit in ihrer historischen Heimat zu marginalisieren.

Es ist weiter eine Quelle der Verwunderung, dass die großen christlichen Kirchen im Westen und im Nahen Osten dem Leid der Christen und der Vernichtung ihrer Kirchen in arabischen und muslimischen Ländern so wenig – wenn überhaupt – Aufmerksam schenken. Sie ziehen es derart vollständig vor sich auf die „Unterdrückung der Palästinenser“ zu konzentrieren, dass sie für die wirklichen Tragödien blind sind. Dieses kurzsichtige Fehlen des Wahrnehmungsvermögens ist für einen beträchtlichen Teil der Anglikanischen Kirche typisch gewesen; ebenso für die Presbyterianische Kirche in den USA, den National Council of Churches, die Holy Land Christian Ecumenical Foundation, den Ökumenischen Rat der Kirchen (Weltkirchenrat) und einige christliche NGOs, deren Kurzsichtigkeit sich auf De-Investitionen von Israel oder die Verurteilung des Staates beschränkt.

  • Tausende Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften werden von Muslimen, manchmal sogar von den Sicherheitskräften verfolgt, gemäss einem neuen Bericht der NGO Open Doors.
  • "Ein grosses Hindernis für die Umfrage war, dass viele Opfer Angst davor hatten, mitzumachen. ... Sie sorgten sich nicht nur um mögliche Folgen für sie persönlich und für ihre Familien in Deutschland, sondern auch um ihre Verwandten, die noch in den Herkunftsländern leben." — Open Doors Bericht.
  • "Ich kam nach Deutschland, nachdem ich aus meinem eigenen Land geflohen war, in der Hoffnung, dass mein Leben sicherer wäre im Angesicht wachsender Gefahr. Doch in Deutschland bin ich noch mehr bedroht worden." — Christlicher Flüchtling in Deutschland.
  • "Trotz vermehrter Berichte über dieses Problem durch die Medien, durch gemeinnützige Organisationen, Menschenrechtsorganisationen, Kirchenführer und christlichen Organisationen haben die deutschen Behörden und Politik kaum je eine Untersuchung ins Leben gerufen. Stattdessen glauben wir, dass Vorfälle absichtlich heruntergespielt und sogar vertuscht werden. ... Selbst in Polizeistationen werden religiös motivierte Angriffe auf christliche Flüchtlinge nicht als solche dokumentiert." — Open Doors Bericht.

Kassel, Leipzig, Suhl: Immer öfter werden Christen in deutschen Asylbewerberheimen Opfer von Angriffen durch Moslems. Die Polizei ist immer öfter überfordert, wenn Massenschlägereien ausbrechen. Politiker und Polizeigewerkschaft fordern eine nach Religionen und Ethnien getrennte Unterbringung. Doch das Problem ist damit nur verschoben. Der Rechtsstaat muss durchgreifen, bis hin zu Ausweisungen.

Dienstag, 24 Mai 2016 13:23

Pro: Open Doors weist Kritik zurück

Das Hilfswerk „Open Doors“ hat Kritik an seiner Erhebung zur Diskriminierung von Christen in Flüchtlingsheimen zurückgewiesen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung habe eine ihrer Behauptungen mittlerweile von ihrer Webseite gelöscht.

Das überkonfessionelle Hilfswerk „Open Doors“ hat die Kritik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS), bei seiner Erhebung über die Diskriminierung von Christen durch Muslime in Flüchtlingsheimen übertrieben zu haben, zurückgewiesen. In einer Erklärung ging die Organisation am Montag auf die einzelnen Vorwürfe ein.

Open Doors hält trotz kritischem F.A.S. Artikel an Ergebnissen der Erhebung fest

[Kelkheim - 23. Mai 2016] Am 9. Mai lud Open Doors gemeinsam mit dem Zentralrat der Orientalischen Christen (ZOCD), der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), der Aktion für verfolgte Christen (AVC), Kirche in Not (Weltweites Hilfswerk Päpstlichen Rechts) sowie Pfarrer Dr. Gottfried Martens von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) Berlin-Steglitz und auch zwei Betroffenen zu einer Pressekonferenz in Berlin ein.

Muslime sollen einer Studie zufolge deutschlandweit in großem Stil christliche Flüchtlinge verfolgt haben. Doch Recherchen der F.A.S. zeigen: An der Aussagekraft dieser Studie sind erhebliche Zweifel angebracht.

Dienstag, 24 Mai 2016 13:15

Welt: Gehet hin und lehret alle Völker

Wer sich als Flüchtling christlich taufen lässt, hat bessere Aussichten auf Asyl. Oft aber ist das nicht der Grund, warum viele Muslime konvertieren.

Samstag, 14 Mai 2016 07:52

Deutschlandfunk: Gewalt gegen Christen

Bild vom Deutschlandfunk

Werden Christen in Flüchtlingsunterkünften von ihren muslimischen Mitbewohnern bedroht und verletzt? So berichten es Betroffene aus Berlin. Auch die Kirche kennt solche Fälle. Bei der Senatsverwaltung hingegen ist das Problem nicht bekannt.

Asche haben sie sich auf´s Haupt gestreut, gemeinsam „mea culpa“ bekannt – obwohl sie nicht mal persönlich gefehlt hatten. Sie haben bedauert und getrauert, sie waren beschämt und sie haben versprochen: „Nie wieder!“ Bischöfe der katholischen Kirche und Amtsträger evangelischer Gemeinschaften hatten in den vergangenen siebzig Jahren genug Zeit und Gelegenheit, sich der Fehler ihrer jeweiligen Organisationen und Strukturen in der Geschichte bewusst zu werden, diese „aufzuarbeiten“, Lehren zu ziehen und klüger zu werden. Doch haben sie die Zeit gut genutzt, haben sie aus den Fehlern und Schwächen ihrer Amtsvorgänger wirklich etwas gelernt?

Hier ist eine Zusammenstellung der letzten Videos über Christeverfolgung.

Rund 1.200 christliche Flüchtlinge gehören der Berliner Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeits-Gemeinde mittlerweile an. Und die erzählen ihrem Pfarrer Gottfried Martens immer wieder von Drohungen und Übergriffen in ihren Unterkünften. Im Interview mit katholisch.de spricht Martens nun über die Vorfälle und erklärt, warum die Zurückhaltung von Politikern und Journalisten Pegida am Ende in die Karten spielt.

Das ganze Interview auf katholisch.de.

Quelle: katholisch.de

Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben anhaltende Gewalt gegen Christen und Angehörige anderer religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften beklagt. Markus Rode von "Open Doors" sprach am Montag bei der Vorstellung einer Erhebung von einem Klima der "Angst und Panik".

Die deutschen Bischöfe sprechen sich dafür aus, "besondere Schutzmaßnahmen für Angehörige religiöser Minderheiten unter den Asylbewerbern" zu entwickeln. Das teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn mit. Die Situation der christlichen Flüchtlinge in Flüchtlingseinrichtungen mache es erforderlich, "die generellen Konzepte für den Betrieb dieser Einrichtungen einer kritischen Überprüfung zu unterziehen".

Die Bischofskonferenz berichtete zudem über eine aktuelle Umfrage zur Situation von christlichen Flüchtlingen in den deutschen Bistümern. Diese Erhebung "legt die Einschätzung nahe, dass Einschüchterung und Diskriminierung (bis hin zu Gewalt) gegenüber christlichen Bewohnern von Flüchtlingseinrichtungen kein geläufiges, wohl aber ein immer wieder auftretendes Problem sind, das ernst genommen werden muss".

Am kommenden Sonntag feiern Christen weltweit das Pfingstfest. Für weniger Bibelfeste sei erklärt, es ist eines der wichtigsten Hochfeste des Christentums, man feiert zum Abschluss der Osterzeit das Kommen des Heiligen Geistes. In Deutschland ist uns das mit dem Pfingstmontag sogar noch einen zusätzlichen Feiertag wert, damit das Fest ausführlich begangen werden kann. Überall in Deutschland, von allen Christen. Oder zumindest von denen, die sich das trauen. Angesichts der aktuellen Nachrichten, dass es in deutschen Flüchtlingsheimen ständig und überall zu Übergriffen und Einschüchterungen von Christen durch andere Flüchtlinge kommt, muss offensichtlich einmal daran erinnert werden, was bei manchen in Vergessenheit gerät: Auch das Christentum gehört zu Deutschland. Es stellt sich die Frage, wie wir eigentlich sicher stellen, dass auch geflüchtete Christen, die bei uns Schutz suchen vor Verfolgung durch die Herren IS-Muslimen, das christliche Fest in unserem eigenen Land in Ruhe und ohne Angst begehen können.

Den ganzen Artikel auf Wirtschaftswunder.at.

Laut einer Studie sind tausende christliche Flüchtlinge in Deutschland muslimischer Gewalt ausgesetzt: Körperverletzungen, Vergewaltigungen, Todesdrohungen. In den Asylheimen herrsche eine Klima der Angst und Panik.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der evangelische Berliner Pfarrer Gottfried Martens Alarm geschlagen. Denn in den Berliner Asylheimen wurden Christen massiv von muslimischen Migranten und von muslimischen Sicherheitsleuten geschlagen, getreten, mit Messern verletzt und sogar mit dem Tod bedroht. Pfarrer Gottfried Martens sagte damals:

„Christen müssen sich in den Heimen verstecken. Diese Menschen sind wegen ihres Glaubens geflohen. Hier sind sie aber genauso gefährdet. Wir haben in den deutschen Unterkünften iranische Verhältnisse.“

 

Den ganzen Artikel auf Berlinjournal.

Hartmut Steeb

Stuttgart (idea) – Die Deutsche Evangelische Allianz fordert, christliche Flüchtlinge in Unterkünften besser zu schützen. Gegebenenfalls müssten sie getrennt untergebracht werden. Anlass für die Stellungnahme war die Veröffentlichung einer Studie am 9. Mai in Berlin von der christlichen Hilfsorganisation Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main). Für sie wurden 231 Personen in zehn Bundesländern befragt. Daraus geht hervor, dass christliche Flüchtlinge in den Heimen häufig von muslimischen Flüchtlingen und Sicherheitsdienstmitarbeitern angegriffen werden. Eine generell getrennte Unterbringung religiöser Minderheiten als Lösung für das Problem hatten daraufhin mehrere Politiker sowie Kirchenleiter aber abgelehnt.

Wolfgang Baake

Berlin (idea) – Über die Unterbringung religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften ist eine heftige Diskussion entbrannt. Der bisherige Beauftragte der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, Wolfgang Baake (Berlin), hat Kirchenleiter und Politiker scharf kritisiert, weil sie eine generell getrennte Unterbringung von Christen und Muslimen in Flüchtlingsunterkünften ablehnen. Anlass für die Debatte war die Veröffentlichung einer Studie am 9. Mai in Berlin von der christlichen Hilfsorganisation Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main). Für sie wurden 231 Personen in zehn Bundesländern befragt. Daraus geht hervor, dass christliche Flüchtlinge in den Heimen häufig von muslimischen Flüchtlingen und Sicherheitsdienstmitarbeitern angegriffen werden. Gemeinsam mit vier weiteren christlichen Hilfswerken und Menschenrechtsorganisationen hatte Open Doors Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich der unerträglichen Situation zu widmen und das Thema „zur Chefsache“ zu machen.

Berlin (DT) Gewalt gegenüber christlichen Flüchtlingen wird in der Öffentlichkeit und von den politisch Verantwortlichen noch immer verharmlost – so das Fazit einer Pressekonferenz mehrerer Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen am Montag in Berlin. AVC („Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“), IGFM („Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“), „Kirche in Not“, Open Doors sowie der ZOCD („Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland“) haben sich daher zusammengeschlossen, um auf steigende Diskriminierung und Übergriffe aufmerksam zu machen und Schutz nicht nur für christliche Flüchtlinge, sondern auch für andere religiöse Minderheiten, wie etwa Jesiden, einzufordern.

Den ganzen Artikel auf der Tagespost.

Open Doors kümmert sich normalerweise um verfolgte Christen in Ländern, in denen Christen eine Minderheit sind. Jetzt hat sich die Organisation der Christen angenommen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Viele von ihnen fühlen sich nicht sicher.

In deutschen Flüchtlingsunterkünften wird nach Ansicht christlicher Helfer nicht genug auf den Schutz von Angehörigen religiöser Minderheiten geachtet.

In einer Studie zur „Christenverfolgung in Deutschland“, die das Hilfswerk Open Doors Deutschland am Montag in Berlin vorgelegt hat, heißt es, mehr als 80 Prozent der christlichen Flüchtlinge seien in den Erstaufnahmeeinrichtungen Schikanen durch muslimische Flüchtlinge ausgesetzt. Besonders stark betroffen seien iranische und afghanische Konvertiten, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind. Markus Rode von "Open Doors" sprach von einem Klima der "Angst und Panik".

Den ganze Artikel auf Focus.de.

Es hat in den letzten Monaten nicht an drängenden Berichten darüber gefehlt, dass christliche Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften von muslimischen Mitflüchtlingen, aber auch von muslimischem Wachpersonal angefeindet, bedroht, schikaniert werden. Unter anderen prangert Pfarrer Dr. Gottfried Martens von der Berliner Dreieinigkeits-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) seit langem unermüdlich die Verfolgung an, die insbesondere Konvertiten, die vom Islam zum christlichen Glauben konvertiert sind, hier in Deutschland erneut erfahren, vor der sie ja gerade aus ihren Heimatländern geflohen sind.

Auch der leitende Geistliche der SELK, Bischof Hans-Jörg Voigt, hatte bereits im Februar 2016 getrennte Unterbringungsmöglichkeiten für Christen gefordert, „solange der Staat nicht gewährleisten kann, dass alle Flüchtlinge frei und ungehindert ihren Glauben in den Asylunterkünften leben können.“ Es sei unverständlich, so der Bischof damals, dass gesellschaftlich relevante Gruppen, Verbände und die Politik diese Missstände verharmlosen oder gar ganz verschweigen.

Den ganzen Artikel auf der Webseite der SELK.

Christian refugees who have recently migrated to Europe from the Middle East now living in refugee camps in Germany and elsewhere are frequently being targeted, harassed and even receiving death threats for their beliefs, a Christian advocacy group has found.

Refugees have reported cases of being treated as second-rate human beings by fellow refugees who are of Muslim faith and subject to physical assaults and verbal abuse by security staff, according to the results of a survey conducted by Open Doors, an organization documenting Christian persecution around the world.

A female refugee from Iran described how they “drew crosses and then crossed them out with an "X," thus insulting us” and “threw their garbage in front of our door.”

“We had to leave the last accommodation where we stayed because of death threats,” she said.

“This survey proves it’s a widespread problem, and Germany and its government, just like all other Western countries, need to step up to protect Christian refugees,” Open Doors CEO David Curry said in an interview with The Foreign Desk.

Read the whole article at The Foreign Desk.

Bad Blankenburg (13.05.2016). Die Deutsche Evangelische Allianz stellt sich hinter die Grundaussagen der ersten umfassenden Studie zum Thema der Christenverfolgung in Flüchtlingsheimen, die am 9. Mai in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. „Nach dieser Studie, die von dem mit uns verbundenen Verein Open Doors erarbeitet und auch gemeinsam von weiteren mit uns verbundenen Werken und Verbänden vorgestellt wurde und nach glaubwürdigen Zeugnissen von Betroffenen und Helfern ist Handeln angesagt“, erklärte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, in Bad Blankenburg. Es helfe nicht, wenn Kirchenleiter und Politiker nun immer noch nur wiederholen, dass man die getrennte Unterbringung aus grundsätzlichen Gründen ablehne. „Wir brauchen jetzt tragfähige Lösungen!“ Der deutsche Rechtsstaat kenne individuelle Freiheitsrechte jedes einzelnen Bürgers, wozu auch in besonderer Weise die Religionsfreiheit gehöre. Jede einzelne Verletzung dieses grundlegenden Freiheitsrechtes verdiene den konsequenten Einsatz gegen die Verletzer und für die Verletzten. „Gleichzeitig muss der höchst mögliche und wirksame Schutz vor Gewalttaten geleistet werden“. Um hehrer Ziele willen, dürfe man nicht Menschen wissentlich Gefahren an Leib und Leben aussetzen. „Opferschutz, präventiv und nach Verletzungen, muss absoluten Vorrang haben“.

Den ganze Artikel auf ead.de.

 

Idea

Berlin (idea) – Bei Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in Deutschland vor allem durch Muslime handelt es sich nicht um Einzelfälle. Das geht aus einer Studie hervor, die am 9. Mai in Berlin vorgestellt wurde. Herausgeber sind die Menschenrechtsorganisation AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende, Nidda), die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM, Frankfurt am Main) die christliche Hilfsorganisation Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt/Main), das katholische Hilfswerk Kirche in Not sowie der Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (beide München). Für die Studie wurden 231 Personen in zehn Bundesländern befragt. Danach erlitten 88 Prozent der befragten Christen Verfolgung durch Mitflüchtlinge und 49 Prozent durch das Wachpersonal. 75 Prozent erlebten wiederholt Drangsalierungen. Der Studie zufolge wurden 43 Prozent wiederholt beleidigt, 37 Prozent erlitten körperliche Gewalt, 32 Prozent bekamen Todesdrohungen. Nur in jedem fünften Fall wurden die Übergriffe bei der Polizei angezeigt. 45 Prozent der befragten Gewaltopfer gaben an, aus Angst vor Wiederholungstaten von einer Anzeige abgesehen zu haben. Bei 86 Prozent der Flüchtlinge handelt es sich um Konvertiten, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind. 69 Prozent stammen aus dem Iran, 13 Prozent aus Afghanistan, fünf Prozent aus Syrien. Die Organisation AVC schätzt, dass in Deutschland bis zu 40.000 Flüchtlinge aufgrund ihrer religiösen Überzeugung drangsaliert werden.

Bild: Idea

Den ganzen Bericht auf Idea lesen.

Dienstag, 10 Mai 2016 22:17

Bericht von Open Doors

Open Doors hat hier den gesamten Bericht der Studie zu verfolgten Christen in Deutschland veröffentlicht.

Gemeinsam mit den Organisationen "Kirche in Not", der "Aktion für verfolgte Christen und Notleidende", der "Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte" (IGFM) und dem "Zentralrat Orientalische Christen in Deutschland" legte "Open Doors" eine eigene Erhebung vor. Dafür hat das Hilfswerk über eigene Netzwerke und Ehrenamtliche betroffene Christen befragt. 231 christliche Flüchtlinge meldeten sich zurück und beklagten Drangsalierung und Gewalt. Am häufigsten, in 42 Prozent der Fälle, wurde über Beleidigung geklagt. 37 Prozent wurden nach eigener Aussage Opfer von Körperverletzung, 32 Prozent hätten Todesdrohungen erhalten.

Die überwiegende Mehrheit (86 Prozent) der Befragten waren Konvertiten, die oftmals im Heimatland wegen des Übertritts zum christlichen Glauben angefeindet wurden. Die allermeisten Flüchtlinge (88 Prozent) erlebten der Befragung zufolge Angriffe von meist muslimischen Mitbewohnern in den Unterkünften. Knapp die Hälfte gab an, Verfolgung durch Mitarbeiter des Wachschutzes erlebt zu haben.

Den ganzen Artikel bei jesus.de.

Es braucht augenscheinlich ein eindringliches Zeichen, damit man in Europa versteht: Christen werden wegen ihres Glaubens verfolgt. In Nordkorea, im Irak oder in Syrien. So ein Zeichen gab das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ kürzlich, als es in Rom den Trevi-Brunnen in blutrotes Licht tauchte.

Derartige Zeichen gibt auch Pater Georges Aboud – alleine indem er in Deutschland in Vorträgen oder Predigten von seiner Pfarrei in der syrischen Hauptstadt Damaskus berichtet. Von Granateneinschlägen und der ständigen Angst der Christen, Kämpfer des „Islamischen Staates“ oder von Al-Nusra könnten in die Gemeinde eindringen. Und mit ihnen Gewalt und Tod. Die Front, an der sich Truppen des Assad-Regimes und islamistische oder andere Rebellengruppen gegenüberstehen, ist zwei Kilometer entfernt.

Mehr lesen auf Augsburger Allgemeine.

...
Christen aus Syrien fühlen sich in Augsburg endlich sicher - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Christen-aus-Syrien-fuehlen-sich-in-Augsburg-endlich-sicher-id37670392.html

Christliche Flüchtlinge werden in Asylbewerberheimen schikaniert und bedroht. Viele sind deswegen enttäuscht von Deutschland, einer versucht, sich umzubringen. Ein Berliner Pfarrer will helfen – und die Behörden mauern.

Sie flohen vor der Gewalt im Iran und finden auch hier in Berlin keinen Frieden. Von Muslimen bedroht, mussten diese Flüchtlinge ihre Unterkunft in Tempelhof verlassen.

Sechs Asylbewerber aus dem Iran stehen in der Kälte vor dem Lageso, mit all ihrer Habe in ein paar Plastiktüten. Seit einigen Monaten leben sie in Berlin und hatten bereits ihre Unterkunft im ehemaligen Flughafen Tempelhof bezogen.

Doch dort mussten sie ausziehen. Sie wurden von Muslimen bedroht.

Berlin. Deutschland, das ist für Fadi S. (25) ein Ort, der Sicherheit verheißt. Als sich der Syrer aus der vom Krieg gezeichneten Stadt Homs im Sommer 2015 auf den Weg nach Deutschland macht, ahnt er nicht, dass er auch in „Almania“ von Menschen bedrängt werden könnte, die ihn wegen seines christlichen Glaubens ablehnen. Die ersten Konflikte tauchen auf, als der ehemalige Zahnmedizin-Student mit 14 anderen Männern in einem Zelt untergebracht wird. Drei von ihnen sind Christen, die anderen sunnitische Muslime.

Später in der Erstaufnahmeeinrichtung hätten ihn erneut muslimische Mitbewohner drangsaliert, erzählt er. Sie hätten die gleichen islamischen Gesänge angehört wie er sie in den Jahren zuvor von islamistischen Kämpfern in Syrien gehört habe. Fadi S. sagt, da habe er Angst bekommen. Heute lebt der junge Mann in einer norddeutschen Großstadt. Ein Deutscher hat ihn vorübergehend in seiner Wohnung aufgenommen. Um den Hals trägt Fadi S. ein Lederband mit einem silbernen Kreuz, auf dem Kopf eine Baseballkappe. Sein Blick wandert hinter dicken Brillengläsern nervös hin und her.

Den ganzen Artikel lesen.

Dienstag, 10 Mai 2016 20:12

NWZ: Christen in Angst

Berlin Deutschland, das ist für Fadi S. (25) ein Ort, der Sicherheit verheißt. Als sich der Syrer aus der vom Krieg gezeichneten Stadt Homs im Sommer 2015 auf den Weg nach Deutschland macht, ahnt er nicht, dass er auch in „Almania“ von Menschen bedrängt werden könnte, die ihn wegen seines christlichen Glaubens ablehnen. Die ersten Konflikte tauchen auf, als der ehemalige Zahnmedizin-Student mit 14 anderen Männern in einem Zelt untergebracht wird. Drei von ihnen sind Christen, die anderen sunnitische Muslime.

Später in der Erstaufnahmeeinrichtung hätten ihn erneut muslimische Mitbewohner drangsaliert, erzählt er. Sie hätten die gleichen islamischen Gesänge angehört wie er sie in den Jahren zuvor von islamistischen Kämpfern in Syrien gehört habe. Fadi S. sagt, da habe er Angst bekommen. Heute lebt der junge Mann in einer norddeutschen Großstadt. Ein Deutscher hat ihn vorübergehend in seiner Wohnung aufgenommen. Um den Hals trägt Fadi S. ein Lederband mit einem silbernen Kreuz, auf dem Kopf eine Baseballkappe. Sein Blick wandert hinter dicken Brillengläsern nervös hin und her.

Den ganzen Artikel auf NZWonline lesen.

Dienstag, 10 Mai 2016 20:03

FAZ: Schaut endlich auf die Christen!

Sie haben Angst, sie werden drangsaliert, bestohlen und misshandelt: Tausende orientalische Christen, die glaubten, als sie Deutschland erreichten, sie wären im ersehnten „sicheren Hafen“ gelandet, erlebten und erleben in Flüchtlingsheimen und -lagern Furchtbares. Es hat nicht an Berichten darüber gefehlt, an Warnungen und Bitten, diese Ungeheuerlichkeiten zu unterbinden. Nur ist wenig geschehen. Es gibt christliche Gemeinden, die helfen, aber es sind zu wenige. Es gibt Pfarrer wie Gottfried Martens aus Berlin-Steglitz, die eigentlich unüberhörbar seit langem verlangen, diese „Integrationsexperimente“ mit geflüchteten Christen zu beenden, sie nicht mehr in Heimen unterzubringen, wo sie in der Minderheit sind.

Das ganze Kommentar auf FAZ lesen.

Christliche Flüchtlinge sind in Heimen Schikanen und Gewalt durch Islamisten ausgesetzt. Einige türkisch- und arabischstämmige Sicherheitsleute schauen nicht nur weg – sondern schlagen selbst zu.Bild Welt

"Schädelprellung, Monokelhämatom rechts, Stumpfes Thoraxtrauma, stumpfes Bauchtrauma. Anamnese: Patient ist heute von vier Securitypersonen zusammengeschlagen worden, seitdem

Flüchtlinge in Deutschland nach Religionen getrennt unterzubringen, ist nach Ansicht von Fachpolitikern keine Lösung für religiös motivierte Übergriffe. Stattdessen sei der Rechtsstaat noch stärker gefordert.

Mehrere Menschenrechts- und Hilfsorganisationen haben am Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz auf die Lage von Christen in deutschen Flüchtlingsheimen hingewiesen. Demnach gibt es zahlreiche Übergriffe und Fälle von Diskriminierung gegenüber Christen und anderen Minderheiten von Seiten muslimischer Flüchtlinge. Die Organisationen apellierten an Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich „dieser unerträglichen Situation von schweren Menschenrechtsverletzungen in Deutschland endlich zu widmen“.

Den ganzen Artikel bei PRO lesen.

 

Eine Studie dokumentiert, wie christliche Flüchtlinge in deutschen Asylbewerberheimen schikaniert werden, manchmal auch durchs Wachpersonal. Die Vorfälle – und was Menschenrechtler fordern.

Beim Abholen unseres Geldes werden wir immer nach hinten gedrängt. Auch in der Küche kommen wir als Letzte dran. Nach Mitternacht, wenn wir schlafen, klopfen sie ans Fenster und wir können aus Angst nicht mehr weiterschlafen. Und am nächsten Tag beim Sprachunterricht können wir nicht gut lernen. Muslime nennen uns „mortad“, ungläubig.

 

Lange hat der Mann, der diese Worte zu Protokoll gab, gezögert – aus Angst, dass seine Daten in falsche Hände geraten könnten. Der junge Flüchtling aus dem Iran nahm an einer Studie teil, die religiös motivierte Gewalt gegen Flüchtlinge in Deutschland dokumentiert.

Den ganzen Artikel auf Abendzeitung.de.

Flüchtlinge

Verfolgte Christen - auch hier in Gefahr?

Das Hilfswerk "Open Doors" schlägt Alarm: In Flüchtlingsheimen in Deutschland werde Gewalt gegen Christen verharmlost und ignoriert. Die Politik dürfe hierzulande keine Angriffe auf die Religionsfreiheit zulassen.

Auch in Deutschland fühlt er sich verfolgt. Ramin F. stammt aus dem Iran und konvertierte dort zum Christentum. Derzeit lebt er in einem Heim im östlichen Brandenburg zusammen mit 120 anderen Flüchtlingen, acht von ihnen sind Christen wie er.

"Als die Leute erfuhren, dass ich Christ bin, fingen sie an, Probleme zu machen", erzählt er. Muslime seien dem gemeinsamen Deutschkurs fern geblieben, weil sie nicht mit einem "Unreinen" gemeinsam am Tisch sitzen hätten wollen. Seine Sachen und sein Essen wurden gestohlen. Andere hätten versucht, Schlägereien anzuzetteln. Lärm sollte ihn vom Schlafen abhalten. Wegen der Bedrohungen und des Angstklimas habe er psychologische Probleme und Haarausfall bekommen.

Ist das, was Ramin F. erzählt, ein Einzelfall, oder gibt es eine systematische Unterdrückung von Christen in Flüchtlingsheimen? Bei einer Konferenz in Berlin steht Aussage gegen Aussage. Von den beiden großen Kirchen in Deutschland heißt es, es gebe nur Einzelfälle. Andere christliche Organisationen sagen, es gebe zehntausende Fälle, und die Politik müsse handeln.

Mehr lesen auf DW.

Deutsche Hilfsorganisationen schlagen jetzt Alarm: „Es herrscht ein Klima von Angst und Panik“, sagte Markus Rode, Chef von „Open Doors“, einer Organisation, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt.

Eine gemeinsame Umfrage mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und dem Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) brachte erschreckende Zahlen zutage. Allein innerhalb von zwei Monaten wurden 231 Übergriffe auf Christen, Jesiden und andere Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften dokumentiert.

88 Prozent der Befragten gaben an, von muslimischen Flüchtlingen drangsaliert zu werden. Die Hälfte der Befragten hat schlechte Erfahrungen mit muslimischen Wachschützern gemacht. 42 Prozent sagten: Beleidigungen seien „normal“.

Den ganze Artikel auf BILD.

Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben anhaltende Gewalt gegen Christen und Angehörige anderer religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften beklagt. Markus Rode von "Open Doors" sprach am Montag bei der Vorstellung einer Erhebung von einem Klima der "Angst und Panik".

In der Studie dokumentieren die Menschenrechtler 231 Fälle aus Deutschland, die von Diskriminierung über Körperverletzung bis hin zu sexuellen Übergriffen und Todesdrohungen gehen. Dies sei nur "die Spitze des Eisbergs", so Rode. Er forderte die Politik zum Handeln auf. Die 231 befragten Flüchtlinge kamen großenteils aus dem Irak, Afghanistan und Syrien; 199 waren Konvertiten. 204 gaben an, von anderen Flüchtlinge aus religiösen Gründen angegriffen worden zu sein. Rund die Hälfte beklagte demnach Verfolgung durch das Wachpersonal, in Berlin waren es zwei Drittel. Drei von vier Befragten berichteten von mehrfachen Übergriffen. Am häufigsten waren laut Studie Beleidigungen (96 Personen), gefolgt von Körperverletzungen (86 Personen). 73 Personen beklagten Todesdrohungen gegen sich oder ihre Familien.

Den ganzen Artikel auf katholisch.de lesen.

Quelle: katholisch.de

Quelle: PRO

„Sie haben mein Kreuz gesehen und sofort gedroht: ‚Wir hacken dir die Hand ab‘”, berichtet ein syrischer Flüchtling, der nach Deutschland gekommen sei, um frei zu leben. Die Muslime hätten gesagt, ihn zu hassen, weil er Christ sei, sagt er in einem Beitrag der Tagesthemen in der ARD.

Sonntag, 03 April 2016 07:49

Evangelisches Pfarrerblatt

"Wer hätte das angesichts der »Willkommenskultur« gedacht, dass sich unter den Geflüchteten das Schicksal der Verfolgung wiederholt, in einem christlichen Land? Wie Pfarrer Klaus Klaß von der Philippus-Nathanael-Gemeinde dem »rbb« berichtete, erhalte er häufiger Anrufe von christlichen Flüchtlingen, die ihn fragten, ob er nicht eine Wohnung organisieren könne. Die Christen seien in den Heimen »immens unter Druck. Erst fliehen sie wegen ihres Glaubens, haben Gewalt erfahren und stehen jetzt in den Heimen wieder vor diesen Konflikten.«"

Mehr auf pfarrerverband.de.

Dienstag, 10 Mai 2016 07:47

ZDF: "Klima der Angst und Panik"

In Deutschland herrscht Religionsfreiheit. Doch dort, wo Christen und Jesiden auf engstem Raum mit Muslimen in den Flüchtlingsunterkünften zusammenleben, werden sie oft bedroht. Markus Rode vom christlichen Hilfswerk Open Doors spricht von einem Klima der "Angst und Panik". 

Viele Christen werden in deutschen Flüchtlingsunterkünften zu Opfern von Gewalt und Diskriminierung, warnen Hilfsorganisationen. Drangsaliert würden die Opfer dabei auch vom Sicherheitspersonal.

Mehrere Verbände und Institutionen haben einen besseren Schutz für Christen in Flüchtlingsunterkünften gefordert und die Bundesregierung zum dringenden Handeln aufgerufen. "Diskriminierung und Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften geschieht weit häufiger, als dies Aussagen von Behörden vermitteln", verwiesen sie am Montag in Berlin in einer gemeinsamen Erklärung auf eine hohe Dunkelziffer bei Übergriffen. Die Bundesregierung müsse dem endlich entgegentreten.

"Open Doors kümmert sich normalerweise um verfolgte Christen in Ländern, in denen Christen eine Minderheit sind. Jetzt hat sich die Organisation der Christen angenommen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Viele von ihnen fühlen sich nicht sicher.

In deutschen Flüchtlingsunterkünften wird nach Ansicht christlicher Helfer nicht genug auf den Schutz von Angehörigen religiöser Minderheiten geachtet.

In einer Studie zur "Christenverfolgung in Deutschland", die das Hilfswerk Open Doors Deutschland am Montag in Berlin vorgelegt hat, heißt es, mehr als 80 Prozent der christlichen Flüchtlinge seien in den Erstaufnahmeeinrichtungen Schikanen durch muslimische Flüchtlinge ausgesetzt. Besonder stark betroffen seien iranische und afghanische Konvertiten, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind.

Etwa die Hälfte der 231 christlichen Flüchtlinge, die zwischen Februar und April dieses Jahres an einer Befragung durch Open Doors teilnahmen, fühlten sich zudem von muslimischen Wachleuten benachteiligt oder sogar drangsaliert."

Den ganzen Artikel auf Südwestpresse.

Dienstag, 10 Mai 2016 07:42

Weser Kurier

"Berlin. Bis zu 40 000 Christen werden in deutschen Flüchtlingsheimen offenbar ­regelmäßig Opfer religiös motivierter Gewalttaten. Das erklärten Vertreter mehrerer Menschenrechtsorganisationen, darunter die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) und das christliche Hilfswerk „Open Doors“, am Montag in Berlin. Wie Markus Rode, der Geschäftsführer von „Open Doors“, erklärte, herrsche in vielen Heimen ein „Klima von Panik und Angst“. Dafür waren betroffene Christen befragt worden. 231 christliche Flüchtlinge meldeten sich zurück und beklagten Drangsalierung und Gewalt. In 42 Prozent der Fälle wurde über Beleidigung geklagt. 37 Prozent wurden nach eigener Aussage Opfer von Körperverletzung. 32 Prozent hätten Todesdrohungen erhalten."

Den ganzen Artikel gibt es auf Weser Kurier.

"In der Studie heißt es, mehr als 80 Prozent der christlichen Flüchtlinge seien in den Erstaufnahmeeinrichtungen Schikanen durch muslimische Flüchtlinge ausgesetzt. Besonders stark betroffen seien iranische und afghanische Konvertiten, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind. Für die Studie wurden 231 christliche Flüchtlinge zwischen Februar und April 2016 von Open Doors befragt."

Mehr lesen bei SPIEGEL.

Ihnen genügt es nicht, wenn die Kanzlerin das Menschenrecht der Religionsfreiheit nur im Ausland anspricht. „Wenn christliche Flüchtlinge und andere religiöse Minderheiten in Deutschland Schutz vor religiöser Verfolgung suchen und in den Erstaufnahmeeinrichtungen genauso wie in ihren islamischen Herkunftsländern diskriminiert und verfolgt werden, ohne Schutz zu erhalten, dann ist dies eine eklatante Missachtung des Rechtes auf Religionsfreiheit in Deutschland“, teilten die Organisationen am Montag in Berlin auf einer Pressekonferenz mit.

„Es sind keine Einzelfälle“

In der Gemeinde von Pfarrer Gottfried Martens in Berlin-Steglitz sind derzeit rund 1.200 Konvertiten integriert. „Wir versuchen mit der Gemeinde aufzufangen, wo der Staat versagt“, erklärte Martens auf der Pressekonferenz. Noch im vergangenen Herbst sei er mit seinen Anliegen, die christlichen Flüchtlinge in den Flüchtlingsunterkünften besser vor Übergriffen und Gewalt zu schützen, „auf Betonmauern“ gestoßen. Martens begrüßte, dass das Thema nun auf das Interesse von Politik und Medien stößt. Er erklärte, dass nach seiner Erfahrung die Probleme der jesidischen Flüchtlinge deckungsgleich mit denen von Christen sind. „Ich weiß nicht, was wir noch tun müssen, damit endlich das Paradigma des Einzelfalls aufgegeben wird“, erklärte Martens.

Laut Volker Baumann vom AVC ist die Dunkelziffer der Übergriffe gegen Christen in Flüchtlingsheimen weit größer als die offiziellen Zahlen es zeigen. Baumann rechnet mit einer Größenordung von 10.000 Übergriffen gegen Christen und andere religiöse Minderheiten. Paulus Kurt vom „Zentralrat der orientalischen Christen“ beklagte die Verunsicherung vieler christlicher Flüchtlinge, die teilweise traumatisiert hier ankämen: „Man muss die orientalischen Christen verstehen. Sie werden seit tausend Jahren verfolgt und hier muss man ihnen erklären, dass sie als Minderheit geschützt werden“. Kurt bezeichnete die Verfolgung von Christen in Syrien und dem Nahen und Mittleren Osten als „Genozid“. Auch er forderte die getrennte Unterbringung von Minderheiten in den Flüchtlingsunterkünften.

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Samstag, 09 April 2016 12:28

Als Minderheit bedroht

"Verfolgt in ihrer Heimat, flüchten syrische Christen, Homo- und Transsexuelle nach Deutschland, in vermeintliche Sicherheit. Doch auch hier werden sie in Unterkünften Opfer von Übergriffen."

Ein ZDF Bericht über die verfolgten Christen.

Das Video ansehen

Quelle: ZDF Mediathek

Eine Zusammenfassung des Expertengesprächs der CDU/CSU Fraktion des deutschen Bundestags.

"In den letzten Wochen haben sich Berichte über Mobbing und Gewalt gegen Christen und andere religiöse Minderheiten in Flüchtlingseinrichtungen gemehrt. Die Vorwürfe reichen von verbaler Einschüchterung über zerstörte Kultgegenstände bis hin zu gewaltsamen Übergriffen. Für die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag steht fest, dass diese Übergriffe in keinem Fall hinnehmbar sind. Im Rahmen eines Fachgesprächs diskutierte die Fraktion jetzt mit Vertretern von Kirchen, Flüchtlingseinrichtungen, Polizei und muslimischen Verbänden über das Ausmaß der Probleme sowie über geeignete Lösungswege."

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©CDU/CSU Fraktion des dt. Bundestages

"In einem öffentlichen Fachgespräch hat sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am heutigen Montag mit den Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften befasst. Dazu erklärt der kirchen- und religionspolitische Sprecher Franz Josef Jung:"

Hier die beschlossenen Maßnahmen.

"- Ein von der Bundesregierung am 23. März beschlossener Gesetzentwurf zu Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften soll die Auswahl und Qualität der Sicherheitsunternehmen verbessern. Darüber hinaus fordert die Unionsfraktion, künftig größeren Wert auf gemischte Teams bei den Securitykräften zu legen, die aus Männer und Frauen, Christen und Muslimen, Arabern und Europäern bestehen sollten.

- Die Länder sollen künftig die Vorfälle so erfassen, dass entsprechende Straftaten jederzeit gesondert beziffert werden können.

- Darüber hinaus prüft die Bundesregierung auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Schaffung einer zentralen Kontaktstelle für die Länder zwecks Konfliktlösung und Schutz der Betroffenen."

"Die Unionsfraktion dringt auf einen besseren Schutz für christliche Flüchtlinge in Deutschland. Hinweise auf Übergriffe müssten ernst genommen werden, auch wenn diese im Einzelfall häufig nur schwer zu beurteilen seien, erklärte der religionspolitische Sprecher der CDU/CSU im Bundestag, Franz Josef Jung, am Montag in Berlin. Hintergrund sind Berichte über Übergriffe auf Christen, aber auch Angehörige anderer religiöser oder ethnischer Gruppen in Flüchtlingsunterkünften."

Den Artikel gibt es hier.

Helmut Matthies, ein Redakteur der idea schreibt in einem Kommentar auf kath.net über die Einstellung des EKD Ratsvorsitzenden gegenüber der Vorfällen zu christlchtlichen Flüchtlingen.

"Hochverehrter Herr Landesbischof, warum nehmen Sie die zahllosen Berichte über stattgefundene (!) Übergriffe nicht ernst? Muss tatsächlich erst aus allen Flüchtlingsheimen Gewalt gemeldet werden, bis gehandelt wird?"

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Der Hamburger CDU Abgeordnete Jürgen Klimke setzt sich für christliche Flüchtlinge ein. Er sprach in einem Fachgespräch mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und dem innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU Fraktion, Stephan Mayer.

"Bei den Angreifern handele es sich vorrangig um Flüchtlinge, die Asyl beantragt haben, bei den Opfern meist um Christen aus den islamischen Ländern – in erster Linie um Konvertiten und orientalische Christen. Die Angreifer beriefen sich auf die Scharia, wonach der Wechsel vom Islam zum Christentum bei Todesstrafe untersagt sei. Die orientalischen Christen wiederum hätten sich in den deutschen Unterkünften 'weiterhin zu unterwerfen und über ihren christlichen Glauben zu schweigen'. Die Angriffe reichten von Gewalt- über Morddrohungen bis zu 'Schlägen verschiedener Art und lebensgefährlichen Verletzungen'."


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Als Elias und Jacob (Namen geändert) von ihrer Rettung erzählen, wirken die Brüder wie unter Strom: Ihre Augen leuchten, die Hände wirbeln herum. Sie sprechen von "einem Wunder", das ihnen Mitte August auf der Flucht von Syrien nach Deutschland widerfahren ist. Damals kauern sie mit 120 Flüchtlingen in einem kleinen Boot, sie wollen es über das Mittelmeer nach Griechenland schaffen. Sie haben gut die Hälfte des Weges hinter sich, als bei rauer See plötzlich Wasser eindringt, die Schaluppe droht zu kentern.

Der Spiegel berichtet in seine Printausgabe über die Arbeit von Pfr. Martens über die Arbeit mit den Flüchtlingen.

Den Artikel gibt es hier online.

Franz Josef Jung, der kirchen-und religionspolitische Sprecher hat aufgrund der Fraktionssitzung der CDU/CSU einige Maßnahmen zum Schutz von christlichen Flüchtlingen in Heimen angekündigt.

"Die große Mehrheit der zu uns Geflüchteten lebt friedlich in den Unterkünften und in der Gewissheit, bei uns in Sicherheit zu sein. Gleichwohl haben die CDU/CSU-Bundestagsfraktion Meldungen von Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten bestürzt. Auch Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte und Dolmetscher, die mutmaßlich einseitig für muslimische Flüchtlinge Partei ergriffen haben, gerieten dabei in den Fokus. [...]"

Hier die beschlossenen Maßnahmen:

  • Ein von der Bundesregierung am 23. März beschlossener Gesetzentwurf zu Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften soll die Auswahl und Qualität der Sicherheitsunternehmen verbessern. Darüber hinaus fordert die Unionsfraktion, künftig größeren Wert auf gemischte Teams bei den Securitykräften zu legen, die aus Männer und Frauen, Christen und Muslimen, Arabern und Europäern bestehen sollten.
  • Die Länder sollen künftig die Vorfälle so erfassen, dass entsprechende Straftaten jederzeit gesondert beziffert werden können.
  • Darüber hinaus prüft die Bundesregierung auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Schaffung einer zentralen Kontaktstelle für die Länder zwecks Konfliktlösung und Schutz der Betroffenen.

Quelle: CDU/CSU Fraktion des dt. Bundestages

Volker Kauder will Christliche Flüchtlinge vor Übergriffen besser schützen, so schreibt das Nachrichtenmagazin Idea.

Er sagt: "Offenbar gelingt es intoleranten Muslimen in einigen Heimen durchaus, eine Atmosphäre der Angst und der Bedrohung zu schaffen."

Besonders Konvertiten leiden unter den Angriffen. Aber Christen und Kirchgemeinden könnten sich mehr für die verfolgten Christen tun.

 

Hier ist das Video von dem Fachgespräch zu Minderheiten in Flüchtlingsheimen in der CDU/CSU Fraktion im Bundestag.

Wir waren in der Dikussionsrunde mit dabei. Hier der Link zur Webseite.

Der CDU Politiker und Bundestagsabgeordneter Volker Kauder nimmt sich der verfolgten christlichen Flüchtlinge an.

Er lud in der CDU/CSU Fraktion zu einem Gespräch mit Experten ein.

"Auch wenn die Übergriffe auf christliche Flüchtlinge möglicherweise kein Massenphänomen sind, können sie laut dem CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Volker Kauder, nicht akzeptiert werden. „Wir wollen keine Religionskriege in unserem Land“, sagte er bei einem Expertengespräch seiner Fraktion am 11. April in Berlin. Die Tagung mit 400 Teilnehmern beschäftigte sich mit dem Thema „Verantwortung für Religionsfreiheit – Religiöse Minderheiten in Flüchtlingsheimen besser schützen“. Hintergrund ist, dass es wiederholt Gewalt gegen Christen in Flüchtlingsunterkünften gegeben hat – vor allem durch radikale Muslime. Die gesonderte Unterbringung von Christen in Heimen hält Kauder jedoch nicht für den richtigen Weg."

Idea berichtet.

Am Montag, dem 14. März 2016, widmete sich ein Fachgespräch zum Thema „Angekommen – Willkommen? Christliche Flüchtlinge in Deutschland“ der Frage, wie es christlichen Flüchtlingen in Erstaufnahme- und Asylunterkünften in Deutschland geht. In den vergangenen Monaten mehren sich Berichte, wonach vor allem christliche Flüchtlinge aufgrund ihres Glaubens schikaniert, diskriminiert und teilweise sogar körperlich attackiert worden seien.

Den ganzen Artikel bei der Konrad Adenauer Stiftung.

Quelle: KAS

 

12.04.2016

Pfarrer Martens berichtet in einem Interview gegenüber Zenit was die christlichen Flüchtlinge erleiden müssen.

Konflikte in deutschen Flüchtlingsunterkünften sind weiterhin ein Thema. Ein Beitrag im Bayerischen Rundfunk beschäftigt sich erneut mit Übergriffen auf Christen und erklärt, warum die Polizei nicht dagegen vorgeht.

Gewalt gegen christliche Flüchtlinge ist kein flächendeckendes Problem

04.2016

Das evangelische Nachrichtenmagazin Idea berichtet über die Aussage des EKD-Ratsvorsitzenden, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

Er behauptete in der Sendung "Kontrovers" des BR, dass die Übergriffe von Moslems gegen Christen in Asylbewerberheimen "Einzelfälle" darstellen.

Dienstag, 05 April 2016 18:03

Bericht im Bayrischen Rundfunk

Donnerstag, 31 März 2016 08:49

Gewalt gegen christliche Flüchtlinge

Der Bayrische Rundfunk berichtet in einem Artikel vom 30.03.2016.

Hier das Video in der Mediathek.

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