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Dienstag, 18 Oktober 2016 19:53

„Das hat mit dem Rechtsstaat nichts zu tun“

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In Asylheimen häufen sich laut einer aktuellen Befragung die Übergriffe von Islamisten auf christliche Asylbewerber.

  • Die Flüchtlinge berichten von sexueller Gewalt, Körperverletzungen und Beschimpfungen bis hin zu Todesdrohungen.
  • Wie aussagekräftig die Zahlen sind, ist schwer zu bewerten. Die Autoren fürchten jedoch, dass sie noch viel höher sind.

Statstik

Für viele geflohene Christen hört auch in Deutschland die Schikane durch Islamisten nicht auf. Wer den Kontakt zu Christen in Asylheimen sucht und bei den orientalisch geprägten Gemeinden nachfragt, hört von Gewalt und Morddrohungen. Nachprüfen lassen sich diese Schilderungen oft nur mit erheblichem Aufwand.

Die wichtigste Frage ist, ob es sich dabei um Einzelfälle handelt oder ob die Bedrohung durch Islamisten ein flächendeckendes Phänomen ist. In Deutschland werden diese Taten bislang nicht systematisch erfasst.

Den bisher aufwendigsten Versuch, dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat das christliche Hilfswerk Open Doors gemeinsam mit dem Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD), der AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende) und der Europäischen Missionsgemeinschaft (EMG) unternommen und nun die Ergebnisse vorgelegt: In einer bundesweiten Befragung wurden zwischen Februar und September religiös motivierte Übergriffe auf 743 christliche und zehn jesidische Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften dokumentiert. Die theologisch konservativen Organisationen schließen daraus, dass massive Diskriminierungen, Drohungen und körperliche Angriffe auf religiöse Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften in ganz Deutschland gehäuft auftreten.

Den ganzen Artikel mit einem Video auf WELT/N24.

Quelle: WELT/N24; Marcel Leubecher

Foto: Infografik von WELT/N24

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