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Montag, 17 Oktober 2016 16:31

Übergriffe auf christliche Flüchtlinge nehmen zu

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BERLIN. Die Anzahl religiös motivierter Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften ist laut der Hilfsorganisation Open Doors stark gestiegen. Seit dem ersten Lagebericht am 9. Mai mit 231 erfassten Attacken, kamen 512 gegen christliche und zehn gegen jesidische Flüchtlinge hinzu.

Dieses Ergebnis legten am Montag die Hilfsorganisationen AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende), EMG (Europäische Missionsgemeinschaft) sowie der ZOCD (Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland) und Open Doors in ihrem neuen Lagebericht vor. Dabei seien die nun insgesamt 743 bekannten Betroffenen lediglich „die Spitze des Eisbergs“.

Übergriffe gehen hauptsächlich von moslemischen Mitflüchtlingen aus

Von den 743 Opfern berichteten 617 (83 Prozent) von mehrfachen Übergriffen, 314 (42 Prozent) von Todesdrohungen, 416 (56 Prozent) von Körperverletzungen und 44 (6 Prozent) von sexuellen Übergriffen. Die Übergriffe gingen zu 91 Prozent (674) von muslimischen Mitflüchtlingen aus, zu 28 Prozent (205) von moslemischem Wachpersonal und zu 34Prozent (254) von anderen Personen. Bei den Übergriffen waren oft auch mehrere Personen beteiligt. Mangelnde Hilfe seitens Wachdienste, Heimleitung sowie Behörden verschärfte nicht selten die Situation der Betroffenen.

Die in vielen Herkunftsländern vorherrschende Drangsalierung erlebten religiöse Minderheiten in den deutschen Flüchtlingsunterkünften eins zu eins wieder. Die Täter fühlten sich geleitet von einem Wertesystem, das sie in ihren Heimatstaaten verinnerlicht hätten und das für sie „göttliche Autorität“ habe.

„Ich war erschrocken! Ich habe nie erwartet, daß so etwas in Deutschland geschieht“, beschrieb ein Asylbewerber aus dem Iran seine Reaktion als er in seiner Unterkunft mit folgendem Schriftzug an der Wand konfrontiert wurde: „Es ist Zeit, allen Christen den Kopf abzuschneiden.“

Den ganzen Artikel auf Junge Freiheit.


Quelle: Junge Freiheit

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