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Samstag, 08 Oktober 2016 07:14

Abgelehnte Asylbewerber fürchten religiöse Verfolgung

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Mülheim.   Die Asyl-Anträge einer Familie aus Ägypten, die in Mülheim lebt, sind abgelehnt. Sie konvertierte zum Christentum und erhielt islamistische Drohbriefe.

Reem und Damar (v.r.n.l)



Der psychische Druck, der auf der jungen Frau lastet, ist fast spürbar. Reem A. sagt: „Ich habe Angst, die ganze Zeit über, und ich kann nicht mehr schlafen.“ Die 23-Jährige ist 2013 aus Ägypten geflohen. Von Anfang an war sie beim Theater-Projekt „Ruhrorter“ dabei, was sich neben einem Sprachkurs positiv darauf auswirkte, dass Reem verständlich Deutsch spricht. „Das Theater hat mir bei vielem geholfen.“

Ruhig und faktisch erzählt sie die Geschichte ihrer Familie, die komplett Ägypten verlassen hat. Reem, Bruder Mohamed (21), Mutter Samar (44) und Vater Essam (56) sind als Muslime vor fünf Jahren vom Islam zum christlichen Glauben übergetreten. In ihrer Heimat, die mit über 90 Prozent bekennender Muslime zunehmend islamisiert wird, fühlten sie sich wegen ihrer Religion bedroht und ausgegrenzt. „Als Christen können wir dort nicht leben. Wir werden von den muslimischen Menschen verfolgt, auch von Verwandten aus der eigenen Familie“.

Den ganzen Artikel auf der Westen.

Quelle: Der Westen/Margitta Ulbricht

Foto: Der Westen/Oliver Müller

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