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News

Hier gibt es Berichte über verfolgte christliche Flüchtlinge aus den Medien.

Dienstag, 18 Oktober 2016 19:53

„Das hat mit dem Rechtsstaat nichts zu tun“

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In Asylheimen häufen sich laut einer aktuellen Befragung die Übergriffe von Islamisten auf christliche Asylbewerber.

  • Die Flüchtlinge berichten von sexueller Gewalt, Körperverletzungen und Beschimpfungen bis hin zu Todesdrohungen.
  • Wie aussagekräftig die Zahlen sind, ist schwer zu bewerten. Die Autoren fürchten jedoch, dass sie noch viel höher sind.

Statstik

Das Video zur Pressekonferenz von Open Doors vom 17.10.2016.

 

Der Großstadtbeauftragte der Unionsfraktion im Bundestag, Kai Wegner (CDU), hat die Aberkennung des Schutzstatus für Islamisten gefordert, die christliche Flüchtlinge bedrohen. „Schutzsuchende, die andere wegen ihres Glaubens angreifen, müssen klare Konsequenzen spüren, bis hin zum Aufenthaltsstatus“, sagte Wegner der „Welt“. Wer in Deutschland religiösen Hass versprühe, sei hier nicht willkommen.

Flüchtlingsheim

Dienstag, 18 Oktober 2016 19:19

Übergriffe auf 743 christliche Flüchtlinge in Deutschland

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Die Zahl der Übergriffe auf christliche und jesidische Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften ist in den letzten Monaten rasant gestiegen wie ein Lagebericht von Open Doors zeigt.

Montag, 17 Oktober 2016 19:45

Christen in Flüchtlingsheimen weiter in Gefahr

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Diskriminierung, Verfolgung, körperliche Gewalt: Christliche Flüchtlinge sehen sich in deutschen Unterkünften weiterhin einer Drohkulisse ausgesetzt. Das legt zumindest Studie des Hilfswerks Open Doors nahe. Doch es gibt auch Zweifel: Die beiden großen Kirchen hatten frühere Open-Doors-Zahlen widerlegt. 

Montag, 17 Oktober 2016 19:21

Wer Christen in Flüchtlingsheimen angreift, muss gehen

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Spielregeln des Zusammenlebens müssen eingehalten werden

Am heutigen Montag haben Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen erneut eine Befragung von Opfern religiös motivierter Übergriffe auf Christen und religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsheimen vorgestellt. Dazu erklären der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung, und der Vorsitzende des Stephanuskreises, Heribert Hirte:

Franz Josef Jung: „Wer Christen und religiöse Minderheiten in Flüchtlingsunterkünften angreift, hat seine Zukunft bei uns in Deutschland verwirkt und muss gehen! Es kann nicht sein, dass Konflikte und Vorurteile aus den Herkunftsländern weiter bei uns ausgelebt werden. Die Opfer müssen vor jenen geschützt werden, die sich nicht an die Spielregeln unseres Zusammenlebens halten wollen.

Die ganze Veröffentlichung der CDU/CSU Fraktion hier lesen.

Quelle: CDU/CSU Fraktion des dt. Bundestages.

Am 17.10.2016 hat es eine gemeinsame Presseerklärung von OpenDoors, dem Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland, der Europäische Missionsgemeinschaft und der AVC gegeben.

Darin wurden 743 Fälle von religiös motvierter Gewalt gegenüber Christen registert. Auch Help Christian Refugees hat einige solcher Fälle registriert und an Open Doors weitergeleitet. Die Ergebnisse der Studie decken sich mit unseren Erfahrungen. Wir können bestätigen, dass es sich hier nur um die Spitze des Eisbergs handelt.

Leider waren wir nicht in der Lage von allen Flüchtlingen die mit uns Kontakt haben und hatten Berichte für die Veröffentlichung einzuholen. Das lag unter anderem an folgenden Faktoren:

  • Die Betroffenen bevorzugten es keine Angaben zu machen, um nicht weiterhin gefährdet zu werden.
  • Die Betroffenen sahen in der Erhebung keine Notwendigkeit, da sie den Eindruck hatten, dass sich an der Lage weder durch die Politik, noch durch die Polizei etwas ändern wird.
  • Es mangelte an der Möglichkeit der Übersetzung und Bearbeitung der Erhebungen.

Die Veröffentlichung der Pressemeldung ist  auf der Webseite von Open Doors einsehbar. Dazu auch die Erhebung in Deutsch und Englisch.

Auf der Webseite von Open Doors gibt es auch einen Kurzbericht,  einen Pressespiegel zum aktuellen Bericht und Medienberichte zu den Übergriffen.

Open Doors hat auch Forderungen zum Schutz christlicher Minderheiten veröffentlicht. Das wurder in einen Maßnahmenkatalog zu Vermeidung religöser Konflikte in Hessen schon umgesetzt.

 

 

Montag, 17 Oktober 2016 16:31

Übergriffe auf christliche Flüchtlinge nehmen zu

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BERLIN. Die Anzahl religiös motivierter Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften ist laut der Hilfsorganisation Open Doors stark gestiegen. Seit dem ersten Lagebericht am 9. Mai mit 231 erfassten Attacken, kamen 512 gegen christliche und zehn gegen jesidische Flüchtlinge hinzu.

Berlin (idea) – Bei Übergriffen auf Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um eine bundesweite Erscheinung. Das ist das Ergebnis einer neuen, erweiterten Studie, die das christliche Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen am 17. Oktober in Berlin vorgestellt hat.

Pressekonferenz

Religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften geschehen bundesweit. Dazu legen die Hilfsorganisationen AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende), EMG (Europäische Missionsgemeinschaft) sowie der ZOCD (Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland) und Open Doors bei einer Pressekonferenz in Berlin am 17.10. einen neuen Lagebericht vor. In diesem Rahmen veröffentlicht Open Doors auch die neue Erhebung "Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten in Deutschland", die unter Mitwirkung der genannten Organisationen entstand. Dazu wurden im Zeitraum Mai bis September Gespräche mit hunderten Flüchtlingen im gesamten Bundesgebiet geführt. Neu dokumentiert wurden dabei religiös motivierte Übergriffe auf 512 christliche sowie 10 jesidische Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften. Die Hilfswerke appellieren - nach der Veröffentlichung des ersten Lageberichts am 9. Mai mit 231 erfassten Übergriffen - erneut an Politik und Behörden, wirksamen Schutz für christliche Flüchtlinge und Angehörige anderer religiöser Minderheiten zu gewährleisten.

"Ich habe nie erwartet, dass so etwas in Deutschland geschieht"

Viele der betroffenen Flüchtlinge haben bereits in ihren islamischen Herkunftsländern Verfolgung und Diskriminierung erlebt und sind deshalb nach Deutschland geflohen. Die in den Herkunftsländern vorherrschende Bedrängung erleben religiöse Minderheiten hier in den Flüchtlingsunterkünften eins zu eins wieder. Ein Flüchtling aus dem Iran, der in der Erhebung erfasst wurde, sah sich in seiner Unterkunft mit einem Schriftzug an der Wand konfrontiert: "Es ist Zeit, allen Christen den Kopf abzuschneiden." Der Fall ist aktenkundig.

Den Schock dabei beschreibt er - stellvertretend für zahlreiche weitere Betroffene - so: "Ich war erschrocken! Ich habe nie erwartet, dass so etwas in Deutschland geschieht. Im Iran geschieht so etwas schon. Das hat mein Vertrauen erschüttert."

Zahlen und Fakten - Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten

Die an der Erhebung beteiligten Organisationen sprachen bereits nach dem ersten Lagebericht am 9. Mai von "der Spitze des Eisbergs". Die Vielzahl neu erfasster Übergriffe belegt ein bundesweites Problem, bei dem selbst die 743 betroffenen Flüchtlinge immer noch die Spitze des Eisbergs sind.

Von 743 Betroffenen berichten 617 (83%) von mehrfachen Übergriffen, 314 (42%) von Todesdrohungen, 416 (56%) von Körperverletzungen, 44 (6%) von sexuellen Übergriffen. Die Übergriffe gingen zu 91% (674) von muslimischen Mitflüchtlingen aus, zu 28% (205) von muslimischem Wachpersonal und zu 34% (254) von anderen Personen. Bei den Übergriffen waren oft auch mehrere Personen beteiligt. Mangelnde Hilfe seitens Wachdienste, Heimleitung sowie Behörden verschärfte nicht selten die Situation der Betroffenen.

De Maizière: "Wir haben die Bedeutung von Religion unterschätzt."

Die Berichte der betroffenen Flüchtlinge machen deutlich, dass die Übergriffe religiös motiviert sind. Die Täter fühlen sich geleitet oder getrieben von einem Wertesystem, das sie in ihren Herkunftsländern verinnerlicht haben und das für sie "göttliche Autorität" hat.

Den ganzen Artikel auf FinanzNachrichten.de.

Quelle: FinanzNachrichten.de

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